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Herausgeber: Konrad Gerescher, Szeged/Kömpöc, Tel.: +36 20 5695517, E-mail: konrad@jgytf.u-szeged.hu
Redaktor: Szabó Jenõ      E-mail: szjeno9@freemail.hu
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Kurz und Bündig – Das Wichtigste über die Donauschwaben / Ungarndeutschen

 
Wer sind sie und woher kamen sie nach Ungarn, bzw. Mittel- und Südosteuropa?
Donauschwaben – zu denen auch die Ungarndeutschen zu zählen sind – nennt man alle Deutschen, deren Ahnen, nach der Vertreibung der Türken aus dem Karpatenbecken und aus Südosteuropa, hier vom Wiener Hof angesiedelt wurden, um als Bauern und Handwerker das weitgehend brache Land zu besiedeln und für die Krone nutzbar zu machen. Die Besiedlung erfolgte nach einer intensiven Werbung in den zum damaligen Kaiserreich Karls III. (1685-1740), Maria Theresias (1740-1780) und Josefs II. (1780-1790) gehörenden deutschen Ländern, Pfalz, Württemberg, Baden, Bayern/Franken und Österreich. Hauptsächlich ärmere Familien und Alleinstehende mit wenig Zukunftsperspektiven schlossen sich den kaiserlichen Werbern an und wurden auf sogen. Ulmer Schachteln (überdachten Holzflößen) die Donau abwärts nach Ungarn gebracht, wo sie in neuen Dörfern in der Tiefebene Häuser, Feld und 10 Jahre Steuerfreiheit bekamen. Da ihr Land aber noch nicht kanalisiert war, brachten die Überschwemmungen von Donau, Theiß, Miresch/Maros und Kreisch/Körös bald Krankheiten und Seuchen, welchen viele der Siedler zum Opfer vielen: Volksspruch – den ersten der Tod, den zweiten die Not und erst den dritten das Brot. 

Die wichtigsten Siedlungsgebiete
Ins Donauknie (Philisgebirge, Ofen/Budaer Bergland) kamen ca. 35 000 Siedler; Schwäbische Türkei (Branau/Baranya und westl. Donaubereich – Balaton/Dunántúl) ca. 30 000;    Sathmar-Theißgebiet     ca. 7 000; Batschka ca. 35 000; Syrmien-Slawonien ca.15 000 und Banat ca. 83 000. 

Sprache und Mundarten
Gemäß den Herkunftsgebieten sprachen die Siedler ihre altheimatlichen Mundarten, die sich schon auf den Siedlerflößen und noch mehr in den Siedlerortschaften zu mischen begannen und von Generation zu Generation mehr die mitgebrachten Mundarten verfälschten. Am Anfang waren sie noch mehrheitlich Analphabeten. Die mit ihnen mitgekommenen wenigen Lehrer und Pfarrer brachten ihnen langsam elementares Schulwissen bei; Schwerpunkte wurden jedoch auf Religionslehre gelegt. Gelehrt wurde von Anfang an Lesen und Schreiben in Hochdeutsch und mit gotischer Schrift; Lateinschrift setzte sich erst im 20. Jahrhundert durch. Die Mundarten entwickelten sich gebietsmäßig in sogen. Mundartinseln als Mischmundarten wie, z.B. österreich-bürgerliche in den ungarischen Städten, wienerisch in Budapest, bairisch im Ofener Bergland, pfälzisch-fränkisch-schwäbisch in der Batschka, südfränkisch im Plattenseegebiet, fuldisch in Baranya, usw. 
 
Volkskundliche Geschichte und Lebensweise bis zum Zweiten Weltkrieg
Die Ungarndeutschen lebten seit der Ansiedelung und bis zum Beginn des Zweiten Weltkrieges in friedlicher Nachbarschaft mit anderen Nationalitäten: Ungarn, Slawen (Serben, Kroaten, Bunjewazen, Schokatzen), Rumänen, Russienen, Juden u.a. nach dem Prinzip des Gebens und Nehmens an Arbeits- und Kultur- und Lebenswerten, soviel wie sie brauchten. Die aus der reichsdeutschen Heimat mitgebrachten Gewohnheiten pflegten sie auf allen Gebieten so intensiv, dass die meisten bis zur Vertreibung nach dem verlorenen Krieg erhalten blieben. Was sich da den Volkstumsforschern bis heute bot, sind wahre Kulturschätze, die obwohl schon weitgehend erforscht, noch lange nicht zur Genüge aufgezeichnet und der Nachwelt erhalten werden konnten. 
 
Heutiger Stand als Vertriebene und Daheimgebliebene
Dank den intoleranten Siegermächten und den ungarischen Nationalisten wurden die Ungarndeutschen seit den Vierzigerjahren durch Vertreibung und Unterdrückung auf einen Bruchteil ihrer ehemaligen Zahl reduziert. Draußen in der Welt können ihre Landsmannschaften, wegen Überalterung, und hier im Lande ihre politischen Vertreter, wegen unzureichender Gesetze, ihre langsame Assimilierung nicht verhindern. Wir können wenig dagegen tun – tun wir es!
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Dr. Hans Gehl

Donauschwäbische Identität: Fremddarstellung und Selbstbild

Wer sind die Schwaben und die Donauschwaben?

 

Die herkunfts- und entwicklungsmäßig organisch gewachsene deutsche Siedlungsgemeinschaft in Ostmittel- und Südosteuropa wurde von ihren andersnationalen Nachbarn weitgehend als Schwaben bezeichnet (vgl. Schwabe als ung. sváb, serbokroat. švabo rum. şvab), wenngleich es nur teilweise "Abstammungschwaben" waren, d. h. sie stammen nur zum Teil aus dem Schwabenland. Die Mehrzahl der Siedler wanderte vielmehr aus anderen Teilen Südwest- und Westdeutschlands (linksrheinische Kurpfalz, Kurmainz, Speyer, Kurtrier, Hessen, Fulda, Würzburg), aber auch aus dem Elsass, aus Lothringen und aus anderen Gebieten ein. Da jedoch bis 1723 viele deutsche Siedler aus Oberschwaben, dem nördlichen Bodenseegebiet, der oberen Donau und dem Südschwarzwald in Ungarn einwanderten, wurden bereits im 18. Jh. alle nichtösterreichischen Siedler und deren Nachkommen von den Beamten als Schwaben bezeichnet. Zu den Ursachen für diese Bezeichnung mag zählen, dass viele nachtürkischen Ansiedler in den "Ulmer Schachteln" genannten Flussbooten auf der Donau nach Ungarn gekommen sind. Die Siedler für ungarische Grundherrschaften schifften sich in Ulm ein, die für habsburgische Kameralgüter geworbenen Kolonisten dagegen in Ehingen oder Günzburg. Unter den angesiedelten entlassenen Soldaten befanden sich auch viele Schwaben. Diese Bevölkerung wurde von den Seuchen des 18. Jahrhunderts stark vermindert und zog zum Teil in andere Gebiete weiter. An ihre Stelle traten im Karpatenraum Bayern und Franken, auf die der verallgemeinernde Name Schwaben übertragen wurde. Mit der Zeit übernahmen die deutschen Siedler selbst diese Namengebung. Sie verwendeten sie zur eigenen Kennzeichnung und nannten selbst ihre vielfältigen Mundartvarianten "schwowisch", die Sathmarer Schwaben jedoch "schwobisch". Im 19. Jh. wurde dieser Name zum Allgemeingut.
Die Bezeichnung Donauschwaben für die deutschen Siedler im südöstlichen Mitteleuropa wurde erst nach dem Vertrag von Trianon, 1922 vom Grazer Geografen Robert Sieger geprägt und anschließend von Hermann Rüdiger, Geograf am Deutschen Auslands-Institut Stuttgart verwendet. Dieser Name setzte sich in den 1930er Jahren durch. Zur Unterscheidung von den württembergischen Schwaben wurde zunächst von den Schwaben im Osten, Schwaben in Ungarn und Banater Schwaben gesprochen. Nach 1918 wurden die ungarländischen Schwaben auf die Nachfolgestaaten Ungarn, Jugoslawien und Rumänien aufgeteilt, und deshalb konnte nicht mehr von "ungarischen Schwaben" allein gesprochen werden. Um aber nicht südslawische, Banater, Sathmarer und ungarländische Schwaben den binnendeutschen Schwaben gegenüberzustellen zu müssen, fand man schließlich eine gemeinsame Bezeichnung für alle diese zu einer organischen Gemeinschaft gewordenen deutschen Gruppen.
Die Benennung Donauschwaben ist als wissenschaftliche Verallgemeinerung eines Teilbegriff zu verstehen, ähnlich der Sammelbezeichnung Sachsen für die mittelalterlichen deutschen Siedler in Siebenbürgen (die Privilegien, ähnlich den sächsischen Bergleuten besaßen). Sie sind sprachlich zumeist Moselfranken, jedoch als Siedler Deutsche: Theutonici aus Süddeutschland und Saxones aus dem mittel- und norddeutschen Raum, aber auch Romanen aus westlichen Gebieten sind. Ähnliche verallgemeindernde Bezeichnungen sind Palatines für die deutschen Siedler (nicht nur Pfälzer) in Pennsylvanien oder französisch allemands für alle Deutschen, nicht nur für die benachbarten Alemannen. Vergleichbar mit einer künftigen gesamteuropäischen Identität, die sich nur schwer und im Gegensatz zu den regionalen Besonderheiten herausbilden wird, entwickelte sich auch der Begriff Donauschwaben im Widerspruch zu anderen, wie Donaubayern, die sich wie alle Stadtbewohner nicht als Schwaben verstanden, Banater bzw. Sathmarer Schwaben, die auf ihre Eigenständigkeit pochten, sowie der Deutschen aus Ungarn und Rumänien, die in verschiedenen Gebieten wohnten und nie eine politische oder kulturelle Einheit erreichten (mit Ausnahme des Banats 1773-1778 und 1849-1960). Dennoch setzte sich die Bezeichnung Donauschwaben bei den Betroffenen selbst und auch in der historischen, geografischen und ethnografischen Fachliteratur durch, etwa englisch als The Danube Swabians, italienisch als Svevi del Danubio, ungarisch als A dunamenti svábok, rumänisch als şvabii dunăreni und serbokroatisch als švaba pudunavskih, weil sie das Gemeinsame und Eigenartige dieser deutschen Volksgemeinschaft hervorhob.
Die Donauschwaben entstanden somit als neue Ethnie aus der Mischung mosel-, rhein- und mainfränkischer, pfälzischer, schwäbischer, bayerischer und österreichischer, sudetendeutscher, schlesischer u. a. Siedler, wobei auch einige französische, italienische, südslawische und weitere Ele­mente aufgenommen wurden. Diese Ethnie gewann im Verlauf von etwa 250 Jahren allmählich ihre eigene Identität durch die Mischung und Herausbildung besonderer Dialekte und Bräuche, neuer Flurmuster, Siedlungs-, und Hausformen, neuer Rechtsgrundsätze, einer im Barock verankerten vielgestaltigen Volkskunst, dsgl. durch einen besonderen Geschichtsverlauf, durch ihre geografische Lage und eine sie prägende multiethnische Umwelt.

Die überlieferte Dorfgemeinschaft

Identität und Verhaltensnormen einer Gemeinschaft werden entscheidend von den wirtschaftlichen Voraussetzungen und politischen Rahmenbedingungen geprägt. Ein Großteil der donauschwäbischen Bevölkerung lebte in dörflichen Gemeinschaften, da besonders in Ungarn die anfangs zahlreiche deutsche Stadtbevölkerung seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts magyarisiert wurde und im ungarischen Bürgertum aufging. Die überlieferten deutschen Dorfgemeinschaften entwickelten feste Regeln und Verhaltensnormen, die von den jüngeren Generationen weitergeführt wurden.
In der Hierarchie des Dorfes hatte jeder seinen Platz, der durch den Vermögensstand bestimmt wurde. Dabei wurde das Vermögen nicht an Geld oder an anderen materiellen Gütern, sondern vor allem an Acker- und Hausbesitz gemessen, d. h. sein richtiger Wert war nur am gegebenen Ort und in der jeweiligen Gemeinschaft gegeben. Fast die gesamten Gewinne und Ersparnisse wurden in Nutzvieh, Landbesitz und der Erweiterung, ggf. auch Modernisierung des Wohnhauses investiert. Im Vergleich zu diesen Investitionen war der Wert des Geldes zweitrangig; oft konnte es nicht ausgegeben werden. Erworben wurde Geld nur durch den Verkauf von Haustieren und landwirtschaftlichen Produkten, mit denen gelegentlich auch Dienstleistungen des Schmiedes und anderer dörflicher Handwerker vergolten wurden
Im herkömmlichen Alltagsleben der Dorfgemeinschaft war die Bewahrung der Traditionen besonders wichtig. Dazu zählte das Erbfolgesystem, der feststehende Jahresablauf und bestimmte Essgewohnheiten. Die Familie mit einer bestimmten Arbeitsteilung hatten eine bestimmende Rolle. Diese Struktur zeigt Ähnlichkeiten mit den Dörfern in Deutschland, nur dass sie nach dem Zweiten Weltkrieg, als die Vertriebenen hier eintrafen, bereits im Abbau war. Der starke Zusammenhalt der donauschwäbischen Dorfgemeinschaften beruht auch darauf, dass bis zum 20. Jahrhundert fast die gesamte Bevölkerung eines Dorfes miteinander verwandt war und zusammenhielt.. Neben den verwandtschaftlichen Beziehungen wirkten die besonderen Ortsdialekte, die Religion, vor allem aber die bäuerliche Lebensform und der damit verbundene Wertmaßstab als Verbindung der Dorfgemeinschaft.
Die bäuerliche Lebensform des schwäbischen Dorfes verlangte von den Mitgliedern der Gemeinschaft eine streng geregelte Lebensweise. Dazu gehörten das frühe Aufstehen am Morgen ebenso wie die angestrengte Arbeit durchs Jahr. Die Möglichkeiten der Erholung und Unterhaltung waren vergleichsweise beschränkt. Trotz dieser strengen Lebensform war ein Aufstieg innerhalb der Gemeinschaft nur schwer vorstellbar. Eine wirtschaftliche Vergrößerung bedeutete keine wesentliche Änderung der Lebensform, weil das Vermögen nicht für den Kauf von Luxuswaren, sondern in weiteren Grundbesitz und für landwirtschaftliche Maschinen angelegt wurde. Repräsentiert werden konnte nur in der Ausgestaltung der Häuser und in der Festtagstracht der Töchter. Dafür steht der Spruch: Hätt ich's net, dann tät ich's net!.
Nur die wohlhabendsten Bauern konnten sich die höhere Schulbildung eines Kindes (zum Pfarrer, Rechtsanwalt oder Arzt) leisten. Andererseits kam es vor, dass die infolge der Erbfolge benachteiligten Bauernkinder einen Handwerksberuf erlernen oder gar studieren mussten, um etwa ein "armer Dorfschullehrer" zu werden. Erst Ende der 1930er Jahre wurde der deutschsprachige Unterricht in den Mittelschulen verstärkt, und nach 1945 waren Arbeiterberufe und höherer Schulbesuch für die enteigneten Deutschen in Ungarn und Rumänien sowieso die einzige Alternative. Das führte zur Auflösung der überlieferten Dorfgemeinschaft und in den letzten Jahrzehnten zur Verlagerung der verbliebenen deutschen Siedlungskerne in die umliegenden Städte, d. h. eine Integrierung der Donauschwaben ins fremdnationale Umfeld.

Die Sicht der Außenstehenden

Zur Beschreibung wesentlicher Charakterzüge und Verhaltensweisen der Deutschen in den mittelosteuropäischen Siedlungsgebieten sollen zuerst außenstehende Beobachter, vor allem Vertreter anderer Sprachgruppen zu Wort kommen, die einen schärferen Blick für die Vorzüge und Schwächen ihrer schwäbischen Nachbarn mitbringen und objektiver argumentieren.
Zuerst in Ungarn. Beginnen wir mit der Sicht des ungarischen Volkskundlers Bertalan Andrásfalvy, der 1993 vergleichende Modelle für die sozialen Kategorien: Status, Wirtschaftsführung, Arbeitsstil, Arbeitsteilung innerhalb der Familie, Familie und allgemeine Charakteristik der Deutschen und Ungarn Südtransdanubiens im 18. und 19. Jh. entworfen hat. Aus diesem Vergleich geht die deutsche bäuerliche Bevölkerung  sehr gut hervor.
- So hat der deutsche Siedler hat Recht auf freien Umzug, während der ungarische Bauer ewiger Leibeigener ist.
- Der Deutsche legt sein Hauptgewicht auf Ackerbau und marktorientierte Warenproduktion, Viehhaltung mit Stallfütterung, Milchproduktion mit importiertem Rindvieh. Den Ungarn kennzeichnen traditionelle Tätigkeiten mit relativer Selbstversorgung, weidende Viehhaltung und überliefertes, abgehärtetes Fleischrindvieh.
- Während sich der Deutsche auf nutzbringende Wirtschaftszweige und leistungsorientierte, intensive Arbeit verlegen. bevorzugt der Ungar vielseitig ausgerichtete bequemere Arbeit.
- Deutsche Kleinfamilien haben viele Kinder und bevorzugen produktive Ausgaben. Die Kinder gehen zur Schule und leisten früh eine schwere, produktive Arbeit. Die Arbeitsteilung nach Geschlecht und Alter ist nicht scharf: Die Frauen nehmen an den landwirtschaftlichen Arbeiten teil. In der ungarischen Großfamilie mit wenig Kindern herrscht Realteilung. Viele Ausgaben dienen nur dem Prestige. Ungarische Kinder sind als Hirten tätig und leistet nur spät eine schwere Arbeit. Nach Geschlecht und Alter besteht eine scharfe Arbeitsteilung.
- Allgemeines der Deutschen: Wenig Schmuck doch Kunst, Musik und Tanz und Spiel haben eine große Bedeutung. Charaktermerkmale: Geiz, Disziplin, Gehorsam, Vorsicht und Verschlossenheit. Als Ideal gilt der "arbeitshungrige", eisern fleißige, sparsame und erfolgreiche Bürger. Für die Ungarn: gilt: Viel Zierat, große Bedeutung von Kunst, Musik und Tanz. Charaktermerkmale: Leichtsinnigkeit, Verschwendung, Undiszipliniertheit, Trotz, Unbedachtheit und Offenheit. Als Ideal gilt der großzügige, schöne und kecke Edelmann.
Bei den Ungarndeutschen wurden von Andrásfalvy im Wesentlichen die Kolonistentugenden hervorgehoben, die notwendig waren, um das Überleben der Siedler und ihre Anpassung an die fremde Umwelt zu ermöglichten. Auf die Siedlermentalität, die ein Produzenten-Bewußtsein und damit Merkmale wie Fleiß und Wirtschaftsgeist, aber auch Habgier und Misstrauen bei den Deutschen hervorbringt, verweist László Kósa in einer vergleichenden Studie über die Ungarn, Deutschen und Rumänen im ostungarischen Städtchen Gyula.
Zur Identität der Deutschen in Ungarn zählte bis 1918 das regionale Zugehörigkeitsgefühl zu ihrer Heimatregion und hier die enge Verbindung mit dem geschlossenen Heimatdorf. Dieses stand einem fremden, multiethnischen Umfeld gegenüber. Gerhard Seewann beschreibt die Wechselwir­kungen aus diesem engen Beziehungsgeflecht:
Unter dem ökonomischen Aspekt ist hier der Aufbau eines feinmaschigen Netzes von arbeitsteiligen und Marktbeziehungen anzuführen; unter dem kulturellen Aspekt die Entstehung gemeinsamer Bräuche (wie z. B. Wallfahrten) und der interethnische Austausch materieller wie geistiger Kulturgüter (in Tracht, Mobiliar, Volksdichtung und -lied etc.). Voraussetzung dafür blieb der gegenseitige Respekt gegenüber der ethnischen Differenz der Nachbarn, aber auch gegenüber den verschiedenartigen Lebensäußerungen ....
Die Loyalität zur Staatsnation und das ausgeprägte Gefühl der Zugehörigkeit zum ungarischen Staat ist ein weiteres Merkmal für die Identität der Deutschen in Ungarn. Bürger oder Bauern galten immer als "ungarische Bürger deutscher Zunge", die zwar dem deutschen Kulturkreis angehörten, jedoch treue Bürger Ungarns waren. Zum Selbstverständnis der Schwaben zählt weiterhin ein von Besitz bestimmtes sozio-ökonomisches System. Um die Wende vom 19. Zum 20. Jahrhundert spielte das bereits magyarisierte Bürgertum, die Intellektuellen und die Großbauern mit ihren magyarisch geprägten sozialen Leitbildern für den Emanzipationsprozess der Schwaben keine Rolle mehr, so dass die "ungarndeutsche Bewegung" vor allem von den Klein- und Mittelbauern innerhalb der Schwaben in Südungarn getragen wurde.
            Nach dem österreichisch-ungarischen Ausgleich erhob das ungarische Mehrheits- und Staatsvolk die Forderung einer völligen Integration aller nichtmagyarischen Völker in den ungarischen Staat und der Durchsetzung des Ungarischen als Verwaltungs- und Unterrichtssprache. Die Grenzveränderungen nach 1918 führten zur Forderung der neuen Nationalstaaten nach sprachlicher und ethnischer Vereinheitlichung. Durch diese Bedrohung entwickelte sich den 1930er Jahren ein ethnisches Gruppenbewusstsein der Donauschwaben. Das Beziehungsnetz zum Herkunftsland Deutschland wurde nun ausgebaut. Das Merkmal des Deutschseins trat in den Vordergrund und dem gemäß wurde das Merkmal Sprache zum Abgrenzungskriterium gegenüber anderen ethnischen Gruppen. Daraus ergeben sich die Schlussfolgerungen:
1. Während durch die Vernichtung eines Großteils der Deutschen in den jugoslawischen Internierungslagern offiziell keine deutsche Ethnie mehr bestand und auch heute die kleinen deutschen Restgruppen in Jugoslawien und Kroatien kaum eine Rolle spielen, veränderte sich die Identität der verbliebenen Deutschen in Ungarn nach 1945. Eine Gruppe bewahrt weiter eine duale (zweifache) Identität. Ihr Vertreter ist Ungarndeutscher als Zugehörigkeit zur deutschen Ethnie und Ungar im politischen Bereich. Es gibt zwei Untergruppen:
1.1 Die erste Untergruppe ist zweisprachig . Ihr Vertreter betont seine Identitätsmerkmale: Muttersprache und Bräuche, die er aus eigener Überzeugung pflegt. Er sieht sich als Teil der ungarischen Nation, hat ein entspanntes Verhältnis zur Mehrheitsgesellschaft und steht der Vergangenheit positiv-kritisch gegenüber. Er besitzt somit eine Doppelidentität.
1.2 Die zweite Untergruppe weist eine diffuse Identität auf. Ihr Vertreter hat ein gebrochenes Verhältnis zur Vergangenheit und spricht selten deutsch. Seine Traditionspflege ist ambivalent: sowohl aus persönlicher Überzeug als auch aus gesellschaftlichem Zwang.
2. Eine weitere Gruppe weist eine singuläre (einzige) Identität auf, als Deutscher mit ungarischer Heimat oder als Ungar.
2.1 Der Vertreter der ersten Untergruppe ist vergangenheitsorientiert, jedoch mit unkritischem Verhältnis zur Vergangenheit. Er hat mehr Beziehungen zum deutschen Mutterland als zur ungarischen Heimat. Er ist zweisprachig, pflegt die Muttersprache und andere Traditionen aber vor allem aus gesellschaftlichem Zwang und weniger aus Überzeugung.
2.2 Eine letzte Gruppe gibt ihre ungarndeutsche Herkunft nur ungern zu, hat ein unklares Verhältnis zur Vergangenheit und steht den deutschen Überlieferungen gleichgültig gegenüber. Sie spricht ungarisch und ist in der Mehrheitsgesellschaft aufgegangen. Diese Gruppe ist im heutigen Ungarn recht zahlreich vertreten.
In Rumänien zwangen die politischen, wirtschaftlichen und sozialen Umwälzungen der Nachkriegszeit die Banater Schwaben zu einer Standortbestimmung innerhalb der Gesellschaft, wobei aber die identitätsstiftenden Merkmale Sprache und Kultur - anders als bei den Deutschen in Ungarn - niemals in Frage gestellt oder aufgegeben wurden. Nach Annemarie Röder, die in ihren Arbeiten die Ethnisierungsprozesse (d. h. Entstehung und Entwicklung als Gruppe) der Donauschwaben untersuchte, boten sich den Deutschen in Rumänien drei Möglichkeiten zu handeln:
1. Die völlige (und staatlicherseits erstrebte) Assimilation in eine rumänische und sozialistische Umgebung, was die Deutschen (abgesehen von Einzelfällen) strikt ablehnten.
2. Das Festhalten an traditionellen Wertvorstellungen, als Rückgriff auf Altbewährtes und als Reaktion auf erlittene vielfältige Diskriminierung. Diesen Weg schlug die Mehrheit der Banater Schwaben ein. Vertreter der jungen Generation wehrten sich manchmal dagegen, doch ohne eine Assimilation im rumänischen Umfeld zu akzeptieren.
3. Die Orientierung an der Bundesrepublik Deutschland, verbunden mit einer - zuerst schwierigen und risikoreichen - Aussiedlung, die nach der Grenzöffnung von 1989 in einer Aussiedlungslawine mündete. Heute sind die Minderheitenrechte gesichert, doch die kleine Gruppe der verbliebenen Rumäniendeutschen ist kaum mehr überlebensfähig.
Insgesamt kann die Genese der Donauschwaben als Ethnie (Volksgruppe) – nach Röder - als Prozess im Spannungsfeld zwischen Akkulturation, Integration, Assimilation und der Bildung eines gruppenspezifischen Lebensstils interpretiert werden. Entgegen der häufig von Heimatforschern betonten Meinung sei nicht der deutsche Anteil an der Produktion materieller Güter und die Lehrmeisterfunktion der Deutschen und nicht der oft angesprochene Konservativismus der Donauschwaben in der Auseinandersetzung mit ihrem Umfeld für die übrigen Völker ausschlaggebend gewesen, sondern die Kreativität, ihr Kolonistengeist. Sie waren jederzeit in der Lage, sich den gegebenen Lebensumständen anzupassen und somit auch in der Lage, die lebensfeindliche Umwelt der ersten Siedlergenerationen und die unwirtlichen Bedingungen der Bçrçgansteppe und der Arbeitslager während der Deportationen in die Sowjetunion 1945 zu überleben. Die Beziehungen zu anderen Volksgruppen gestalteten sich meist als friedlicher Wettbewerb, des Gebens und Nehmens, das nicht selten auch Freundschaften, viel Verständnis und Anteilnahme für den Nachbarn anderer Konfession und Muttersprache einschloss.
            In der Zwischenkriegszeit befanden sich die Donauschwaben in einem Spannungsfeld zwischen Selbstbehauptung und Identitätsfindung. Damals erlebte die heimatkundliche Forschungsarbeit ihre Blütezeit, wobei die Ansiedlungsgeschichte und die Beziehungen zum deutschen Volk in den Mittelpunkt gerückt wurde. Dadurch fand ein Teil der fast durchwegs magyarisierten Sathmarer Schwabenwieder zu ihrer deutschen Identität zurück. Die Verdienste der Kolonistengeneration wurden bewusst mit den eigenen wirtschaftlichen Leistungen in Verbindung gebracht. In dieser Zeit wurde die Sammelbezeichnung Donauschwaben geschaffen und seit damals ist es üblich, idealisierende Einwanderungsjubiläen zu feiern.
            Im Wesentlichen ist die Ethnie Donauschwaben – nach Röder - ein System, das einer inneren Dynamik und einem äußeren Wandel unterworfen war. Innere Kräfte ermöglichten es der Ethnie, sich auftretenden Veränderungen anzupassen, doch durch die Betonung des Wertes der eigenen Gruppe konnte es zu Idealisierungen kommen. Durch kulturelle Symbole wie Sprache und Tracht wurde eine Trennlinie zu anderen Ethnien gezogen, von denen sich der eigene Stamm abhob. Allerdings ist diese Homogenität eine Fiktion; eine eindeutige Abgrenzung habe es nicht gegeben und wäre – besonders heute - auch nicht wünschenswert.
            Im Februar 2000 fand in Bukarest anlässlich des 10. Jahrestags der Gründung des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien ein Empfang statt, bei dem der frühere Staatspräsident Rumäniens, Emil Constantinescu die Aussiedlung der Deutschen im Zusammenhang mit dem Näherrücken Rumäniens an Europa beklagte und anerkennende Worte für die Leistungen der deutschen Minderheit in Rumänien und ihre Tugenden fand, die gerade in Deutschland nicht selten belächelt werden. Der Präsident sagte u. a.:

In mehr als 800 Jahren des Zusammenlebens haben die deutschen Gemeinschaften in Rumänien sich besondere Hochachtung erworben durch die Werte, die sie vertreten und vorgelebt haben: durch Korrektheit und Fleiß, Effizienz und Zuverlässigkeit. Jetzt, wo unser Land eine klare Perspektive der Integration in das geeinte Europa erzielt hat, brauchen wir alle diese Tugenden ...

Bis in die 1990er Jahre erschienen in Jugoslawien zahlreiche hasserfüllte Bücher gegen die Donauschwaben; Antifaschismus wurde vielfach mit Antigermanismus gleichgesetzt und die – unhaltbare – Kollektivschuld stand im Zentrum der Betrachtung. Friedrich Binder nennt von diesen Veröffentlichungen in "Geschichte; Gegenwart und Zukunft der Donauschwaben", Heft 8/1997, Sindelfingen, die folgenden:
- Josip Mirnić: Nemci u bačkoj u drugom svetskom ratu (Die Deutschen der Batschka im Zweiten Weltkrieg),
- Milorad Janković: Aprilski rat" (Der Aprilkrieg), Serie in 77 Fortsetzungen, veröffentlicht von der Belgrader Tageszeitung "Politika" bis zum 15. Juni 1973,
- Petar Kačavenda: Nemci u Jugoslaviji 1945-1948 (Die Deutschen in Jugoslawien 1945-1948), erschienen 1991.
Bekanntlich könnte die Reihe mit vielen anderen Titeln fortgesetzt werden. Erfreulicherweise setzt inzwischen ein langsames Umdenken ein. Im Vorwort des Bandes von

Nenad Stefanović: Jedan svet na Dunavu (Ein Volks an der Donau), Beograd 1996, (1999 auch in deutscher Übertragung erschienen), schreibt der Belgrader Professor Zoran Žiletić, dass die Donauschwaben in der Wojwodina nicht wegen ihrer feindlichen Einstellung, sondern hauptsächlich wegen ihrer schönen Häuser und ihrem großen Besitz kollektiv als Kriegsverbrecher gestempelt worden. Diese sträfliche Politik des AVNOJ-jugoslawischen Gerichtswesens habe am 11. November 1945 im Nachhinein die Internierung der deutschen Bevölkerung in bewachte Häuserblocks gerechtfertigt, die eigentlich schon ab Herbst 1944 durchgeführt worden war, um Titos Kolonisten in die enteigneten donauschwäbischen Häuser einweisen zu können. Titos Gefolgsleute und Geschichtsfälscher haben diese Sachlage und die Vernichtung der Donauschwaben 50 Jahre lang verheimlicht und sowohl der Schuljugend als auch der Öffentlichkeit falsche Fakten vorgespiegelt. Allerdings suchen junge Intellektuelle aus der Wojwodina heute die Wahrheit über ihre Geschichte, an der die Donauschwaben 250 Jahre teilhatten. Diese Wahrheit wird nicht weiter verschwiegen werden können.

Das Selbstbild der Donauschwaben und der Banater Schwaben

In den weiteren Folgen soll das Bild untersucht werden, dass die Donauschwaben von sich selbst entworfen haben und das von ihren Vertretern verbreitet wurde. Dabei können wieder nur die wichtigsten Aspekte ausgewählt und kurz dargestellt werden.
Ausgehend von der Beschreibung der bereits durch Felix Milleker angelegten ethnographischen Abteilung des Werschetzer städtischen Museums stellt Anton Scherer in seinen Schriften fest, dass diese "stummen Zeugen einer bäuerlichen deutschen Sachkultur" die fortschrittliche Arbeitsweise der deutschen Bauern in Jugoslawien belegen. Unvoreingenommene serbische Persönlichkeiten gaben in ihren Schriften zu, dass die Serben von den Schwaben viel gelernt hätten. Sie übernahmen den Scharpflug, die Düngung des Ackerfeldes und die Maissaat in Reihen. Und der tüchtige, auf seine Wirtschaft stolze serbische Bauer der Wojwodina nannte sich nicht seljak 'Bauer', sondern nach deutschem Vorbild paor; seine Frau war die paorkinja, das Bauernvolk die paorija und man lebte paorski, also nach der Art der deutschen Ackerbauern. Es ist demnach kein Zufall, dass die "Serbianer", also die Serben südlich der Donau und Sawe, ihre eigenen Stammesgenossen im Banat, in der Batschka oder in Syrmien vielfach als švabas 'Schwaben' bezeichnen, wobei mit diesem Wort anerkennend ihre Wirtschaftsweise und ihre Lebensart gemeint ist.Daran kann auch die Tatsache nichts ändern, dass die Bezeichnung švabas nach 1945 häufig als gehässiges Schimpfwort für die Deutschen verwendet wurde. Heute beginnt man davon abzukommen.
Das einseitige, oftmals egozentrische Selbstbild vieler Donauschwaben wurde von ihren kulturellen Vertretern entwickelt und in der so genannten Heimatliteratur unkritisch übernommen und weitergegeben. Ausgehend von früheren Charakterisierungen der Deutschen in Ungarn entwirft Hans Hagel von den Banater Schwaben ein positives, jedoch zur Idealisierung neigendes Charakterbild. Ihre große Widerstandkraft gegen alles Unbill der Geschichte, ihre körperliche und geistige Frische leitet er u. a. aus der Vermischung verschiedener deutscher Stämme (natürlich auch von Vertreter anderer Ethnien, Anm. d. Verf.) ab, die auch zu einer im Wesentlichen einheitlichen Sprache und Volkskunde geführt hat. Dabei folgte auf den ersten Ausgleich - innerhalb der Dörfer - ein zweiter innerhalb der Siedlungsgebiete oder zusammenhängender Teile davon, wobei dieser Prozess in der verhältnismäßig kurzen, kaum 250 Jahre währenden Siedlungszeit nicht abgeschlossen werden konnte. Von den orthodoxen Rumänen und Serben waren die (zum Großteil katholischen, aber auch evangelischen und reformierten) Deutschen aus konfessionellen Gründen getrennt, während die Annäherung an die Ungarn (vor allem in Ungarn und im Sathmarer Gebiet) eher erfolgte.
Hagel unterstreicht das klare Anschauungsvermögen und das scharfe Gedächtnis des Banater Schwaben als Voraussetzungen für seine Aufnahmefreudigkeit und Anpassungsfähigkeit. Diese zeigen sich in der raschen Anwendung neuer landwirtschaftlicher Maschinen und Verfahren, in der Modernisierung der Hausformen und seiner Einrichtung. Die Familie ist der Mittelpunkt des sozialen Lebens. Deshalb ist der Schwabe ein aufopferungsvoller Ehegatte, zärtlich zu seinen Kindern und ehrfurchtsvoll gegen Ältere. Gewöhnlich ist der Schwabe ernst, liebt aber den fröhlichen Freundeskreis und ist dabei lustig, witzig und auch spöttisch. Zum Unterschied zu den alpenländischen, ärmeren Bewohnern der Banater Berglandes, auf deren Festen die harmlose Fröhlichkeit vorwiegt, wollen die reicheren Bauern der Banater Heide sich oft im Besitz, in der Gestaltung des Hauses und in der Kleidung übertreffen, sind kritisch und rechthaberisch im Verwandtenkreis und im Dorfleben. Dennoch bewahren sie selbst in der Erregung das seelische Gleichgewicht, so dass Schimpfwörter und handfeste Streitereien eher selten sind.

Die öffentliche Meinung als Ordnungssystem

Wichtige Aussagen zur Lebenswelt der Donauschwaben machten Hans Weresch und Ingomar Senz aus eigener Erkenntnis. Weresch betonte, dass in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts noch die bäuerliche Arbeit zur starken Verbundenheit der Dorfbevölkerung mit ihrer Heimat führte. Ein weiterer Wesenszug war das ausgeprägte Gemeinschaftsgefühl, das den Leitsatz prägte: Einer für alle und alle für einen. Allerdings dachte der Dorfbewohner zuerst an seinen eigenen Hof und hatte ein ausgeprägtes Rechtsbewusstsein. Für ihn galt: Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen. Dabei wurde unterschieden: Wenn eine Familie ohne ihr Verschulden in Not geraten war, etwa eine Witwe durch einen Todesfall, so musste die Verwandtschaft für sie einstehen. Auch der einfachste Mann im Dorf hatte Verständnis für die Not und die Arbeit dessen, der gleich ihm auf dem Acker stand.
Doch über dem Willen des Einzelnen stand die öffentliche Meinung, die aus den überlieferten Rechts- und Moralvorstellungen erwuchs. Sie bestimmte das meiste in den Verhältnissen des Dorfes. Tat jemand etwas Unwürdiges, so lehnte sich das ganze Dorf gegen ihn auf.
Ins Gerede zu kommen, hätte sich gravierend ausgewirkt. Eine wichtige Rolle im bäuerlichen Leben bildete das Pflichtgefühl, oft als „Schuldigkeit“ bezeichnet. Andererseits wurde diese Einstellung auch als Selbstverständlichkeit betrachtet. Für die überwiegende Mehrheit der Donauschwaben ruhte ihr gesamtes ethisches Verhalten in der Religion. Sie pflegten ihre Kirche und Schule und zögerten nicht, für deren Erhalt Opfer zu bringen. So konnten die deutschen konfessionellen Schulen im Banat bis nach dem Zweiten Weltkrieg erhalten und nach dem Ersten Weltkrieg mit Spenden der Bevölkerung die Temeswarer „Banatia“, eine Lehrerbildungsanstalt und Priesterseminar, errichtet und selbstständig unterhalten werden.
Ähnlich verweist Ingomar Senz darauf, dass die von christlichen, bäuerlichen und naturverbundenen Strukturelementen erfüllte Welt von den Donauschwaben als sinnerfüllend erfahren wurde. Man lebte nach dem Motto „Serva ordinem et ordo servabit te“ (halte die Ordnung und die Ordnung wird dich halten). Der Lebenskreis war somit weniger eine heile, als eine geordnete Welt, und jede Ordnung hat ihre Härten. Diese Ordnung stellt der heutige Individualismus in Frage, weil er die eigene Selbstverwirklichung über alles stellt und diese von einer Menge Zwängen bedroht sieht. Der damalige Dorfbewohner nahm die Zwänge in seiner weitgehend „gleitenden“ Arbeitszeit gar nicht wahr. Er überließ sich einfach den geordneten Abläufen und konnte seine Zeit so intensiv nutzen. Sitten und Bräuche bedeuteten einen Ablauf von festlichen Anlässen und sicherten zahlreichen genießfähigen Situationen.
            Das Wirtschafts- und Berufssystem der Donauschwaben war – nach I. Senz - von hoher Leistungsfähigkeit; es ermöglichte einer großen Anzahl von Menschen einen für damalige Zeiten hohen Lebensstandard. Es hatte den Charakter eines sich weitgehend autonom regulierenden Systems, etwa durch den Erwerb von Grundbesitz auf fremde Feldgemarkungen oder die Auswanderungswellen um die Jahrhundertwende nach Amerika. Solche Grundmerkmale konnten sich unter dem Einfluss der konservativen geistigen Dorfautorität, sprich Pfarrer und Lehrergenerationen in der Batschka und im Banat entwickeln und bewahren. Andererseits konnte der Liberalismus eine negative Entwicklung herbeiführen: Das bequeme Leben mit üppiger Ernährung und übermäßigem Alkoholgenuss konnte zu Trunksucht führen. Zudem bewirkte übertriebener Materialismus oft eine radikale Kinderbeschränkung; oft kam es zur Unfruchtbarkeit der Frauen. Daher blieben viele Ehen - gerade der reichsten Bauern - kinderlos, und wenn dann doch ein Kind zur Welt kam, wurden es so verwöhnt, dass es nur anspruchsvoll, aber nicht lebenstüchtig wurde. Der Verlust des Lebenssinnes konnte bis zu Selbstmordfällen führen. Allerdings blieben dies nur Einzelfälle im Gesamtbild der Donauschwaben.

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Quellenbuch zur donauschwäbischen Geschichte, hg. v. A. Tatferner, Bd. 1, München 1974, Bd. 2-4, Stuttgart 1977-1982 ,
H. W. Röhrig: Die Geschichte der deutschen evangelischen Gemeinden des Banats,
Leipzig 1940
R. Rudolf, E. Ulreich, F. Zimmermann: Zipser Land und Leute, Wien 1982
R. Rüb: Geschichte der Gemeinde Gnadental, 1830-1930, Nürtingen 1959
H. Rüdiger: Das Deutschtum an der mittleren Donau (Ungarn, Jugoslawien, Rumänien) [Das Grenz- und Auslanddeutschtum 4], MÜnchen 1923
A. Sagvari (Hg.), Budapest. Die Geschichte einer Hauptstadt, Budapest 1974
B. Saria: Geschichte der südostdeutschen Volksgruppen (Göttinger Arbeitskreis, Schrif- tenreihe, Bd.42), Kitzingen a. M. 1954
A. Scherer: Donauschwäbische Bibliographie 1935-1955. Das Schrifttum über die Donauschwaben in Ungarn, Rumänien, Jugoslawien und Bulgarien sowie - nach 1945 - in Deutschland, Österreich, Frankreich, USA, Canada, Argentinien und Brasilien [ Veröffentlichungen des Südostdeutschen Kulturwerkes. Reihe B J \ (Wissenschaftliche Arbeiten} 18, München 1966. – Standort Bibliografischen Instituts: Graz-Mariatrost, Waldhofweg 6
Th. Schieder: Dokumentation der Vertreibung der Deutschen aus Ostmitteleuropa, Bd.2 (Schicksal der Deutschen in Ungarn}, Düsseldorf 1956, Bd.3 (Schicksal der Deutschen in Rumänien}, Düsseldorf 1956, Bd. 5 (Schicksal der Deutschen in Jugoslawien}, Düsseldorf 1961
 S. Schmied: Geschichte des sathmardeutschen Schulwesens. Leubas 1972
S. Schmied: Die deutsch-schwäbische Volksgemeinschaft Sathmar. Ein Beitrag zur Geschichte der Sathmarer Schwaben von 1918 bis 1940, Kempten-Leubus 1976
M. Schneider: Milititsch, Freilassing 1961 
H. Schwind: Jakob Bleyer. Ein Vorkämpfer und Erwecker des ungarländischen Deutschturns (Veröffentlichungen des südostdeutschwen Kulturwerks, Reihe B, Wissenschaftlche Arbeiten, Bd. 14) München 1960
J. V. Senz: Die nationale Bewegung der ungarländischen Deutschen vor dem 1 .Weltkrieg
 (Buchreihe der südostdeutschen Historischen Kommission, Bd. 31 ), München 1977
J. V. Senz: Geschichte der Donauschwaben, (Donauschwäbische Beiträge 111 ), Freilas-
 sing-Salzburg 21955.
J. V. Senz: Das Schulwesen der Donauschwaben im Königreich Jugoslawien, in: Das Schulwesen der Donauschwaben von 1918 bis 1944, Bd.2, München 1969
J. V. Senz: Die Deutschen im Batscherland. Pioniere und Märtyrer des Abendlandes im europäischen Südosten (Eckart-Schriften 89), Wien 1984
Ingomar Senz: DIE DONAUSCHWABEN – Studienbuchreihe der Stiftung Ostdeutscher Kulturrat, Band 5, Langen Müller Veralg 1994 – reiches Quellenverzeichnis!
G. Stadtmüller: Geschichte Südosteuropas, München 1950
A. Taferner, J. Schmidt, J. V. Senz: Die Donauschwaben im pannonischen Becken. Ein deutscher Neustamm [Donauschwäbisches Ar- chiv, Reihe III, Heft 4], München 31981
G. Teich: Bibliographie der Bibliographien Südosteuropas, München-New York 1978
E., Wagner (Hg.), Quellen zur Geschichte der Siebenbürger Sachsen 1191-1975 (Schriften zur Landeskunde Siebenbürgens ~d.1 ), Köln-Wien 1976
I. Weber-Kellermann (Hg.), Zur Interethnik - Donauschwaben, Siebenbürger Sachsen und ihre Nachbarn, Frankfurt am Main 1978
Werbass. 1785-1975. Vrbas. Werbas. Zur Geschichte der Doppelgemeinde Alt- und Neuwerbass, hg. v. Werbasser Heimatausschuß Stuttgart-Fellbach, Selbstverlag 1975
G. Wild: Die deutsche evangelische Kirche in Jugoslawien 1918-1941 (Veröffentlichungen / des Südostdeutschen Kulturwerks, Reihe B, ) ) Bd.37), München 1980
F. Wilhelm/J. Kallbrunner: Quellen zur deutschen Siedlungsgeschichte in Südosteuropa (Schriften der Deutschen Akademie, Heft 11 ), München 1936
H. Wolf: Das Schulwesen des Temesvarer Banats im 18. Jahrhundert (Veröffentlichungen des Wiener Hofkammerarchivs, Bd.1 ), Baden bei Wien ,1935

A.-M. de Zayas: Anmerkungen zur Vertreibung der Deutschen aus dem Osten, Stuttgart-Berlin-Köln-Mainz, 1987

QUELLENHINWEIS ZUR DOINAUSCHWÄBISCHEN / UNGARNDEUTSCHEN VOLKSKUNDE

Schriftenreihe des Instituts für Donauschwäbische Geschichte und Landeskunde, Band 1 – 8, Tübingen, mit reichlichen Quellenang. – Standort: Bibliothek Tübingen, Mohlstraße 18.
Donauschwäbische Büchersammlung und Fotoarchiv: Haus der Donauschwaben, Sindelfingen, Goldmühlenstr. 30
Weitere Bibliotheken in Deutschland: Haus der Heimat Stuttgart, Schlossstrasse 92; Haus des Ostens München, Lilienberg 1; Haus der Südostdeutschen Böchingen/Pfalz; Südostdt. Kulturwerk München, Leo Grätz Str. 1;
Quellensammlung in Österreich: Bibliografisches Archiv Graz-Mariatrost, Waldhofweg 6
Quellensammlungen in Ungarn: Lenau-Haus, Pécs/Fünfkirchen, Munkácsi u. 8; LdU  Budapest; Julia u. 7; Goethe-Institut Budapest, Andrási út 24;...

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Literatur

(Auch Zusammenfassung)

5.1 Zur deutschen Volkskunde und europäischen Ethnologie

Atlas der deutschen Volkskunde. Lieferung 1-6, Hg. Helmut Harmjanz / Erich Röhr, Leipzig 1937-1940 (ADV I)..
Atlas der deutschen Volkskunde. Neue Folge, Lieferung 1-7, Marburg 1058-1979. (ADV NF).
Atlas der deutschen Volkskunde. Neue Folge: Erläuterungen, Marburg 1959-1985.
Assion, Peter / Brednich, Rolf Wilhelm 1984: Bauen und Wohnen im deutschen Südwesten. Dörfliche Kultur vom 15. Bis zum 19. Jahrhundert. Stuttgart / Berlin / ­Köln / ­Mainz: Verlag W. Kohlhammer.
Bach, Adolf 1960: Deutsche Volkskunde. Wege und Organisation, Probleme, System, Methoden, Ergebnisse und Aufgaben, Schrifttum. Heidelberg: Quelle und Meyer.
Bächtold-Stäubli, Hanns / Hoffmann-Krayer, Eduard (Hg.) 1987: Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens. Berlin / NewYork: Walter de Gruyter (9 Bde. und Registerband).
Balassa, Iván / Ortutay, Gyula 1982: Ungarische Volkskunde. Budapest: Corvina Verlag und München: C. H. Beck Verlag.
Bausinger, Hermann 1959: Schwäbische Weihnachtsspiele. Stuttgart: Silberburg Verlag.
Bausinger Hermann 1964: Fasnacht und Fasnachtsforschung. Zur Einführung. In: Fasnacht. Beiträge des Tübinger Arbeitskreises für Fasnachtsforschung. (= Volksleben 6) Tübingen, S. 5-14.
Bausinger, Hermann 1971: Volkskunde. Von der Altertumsforschung zur Kulturanalyse. Darm­stadt.
Bausinger, Hermann / Jeggle, Utz / Korff, Gottfried / Scharfe / Martin 1993: Grundzüge der Volkskunde. Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft.
Becker, Albert 1925. Pfälzer Volkskunde. Bonn.
Becker, Siegfried / Bimmer, Andreas C. (Hg.) 1998: Ingeborg Weber Kellermann, Erinnern und Vergessen. Autobiographisches und weitere Materialien. Marburg: Jonas Verlag.
Beitl, Richard / Klaus Beitl 1981: Wörterbuch der deutschen Volkskunde. Stuttgart: Kröner Verlag.
Brednich, Rolf W. (Hg.) 1988: Grundriss der Volkskunde. Einführung in die Forschungs­felder der Europäischen Ethnologie. Berlin: Dietrich Reimer Verlag.
Brednich, Rolf, Wilhelm / Schmitt, Heinz (Hg.) 1997: Symbole. Zur Bedeutung der Zeichen in der Kultur. Münster / New York / München / Berlin: Waxmann Verlag.
Bringemeier, Martha 1985: Mode und Tracht. Beiträge zur geistesgeschichtlichen und volkskundlichen Kleidungsforschung. (Beiträge zur Volkskultur in Nordwestdeutschland, hrsg. von der Volkskundlichen Kommission für Westfalen, Bd. 15). Münster: F. Coppen­rath Verlag.
Bringéus, Nils-Arvid u.a. (Hg.) 1988: Wandel der Volkskultur in Europa, Bd. I (= Beiträge zur Volkskultur in Nordwestdeutschland, hrsg. von der Kommission für Westfalen, Heft 60 / I). Münster: F. Coppenrath Verlag.
Deissner, Vera 1997: Die Volkskunde und ihre Methoden. Perspektiven auf die Geschichte einer "tastend-schreitenden Wissenschaft" bis 1945. (= Studien zur Volkskultur in Rhein­land-Pfalz, Bd. 21). Mainz, Hg. Gesellschaft für Volkskunde in Rheinland-Pfalz e. V.
Dömötör, Tekla 1989: Ungarische Volksbräuche. Budapest: Corvina Verlag.
Duller, Eduard o. J.: Das deutsche Volk in seinen Mundarten, Sitten, Bräuchen und Trachten. München: Lothar Borowsky Verlag.
Engel, Hans-Ulrich (Hg.) 1983: Brauchtum der Heimat von Deutschen aus dem Osten bewahrt und weitergegeben. Stuttgart: Hans Poller Verlag.
Englisch, Norbert / Kesselgruber, Bernd 1985: Das Schweineschlachten im Sudetenland. In: Jahrbuch für ostdeutsche Volkskunde. Bd. 28. Marburg, S. 133 - 157.
Filipaşcu, Alexandru 1969: Sălbăticiuni din vremea strămoşilor noştri (Wilde Bräuche aus der Zeit unserer Vorfahren). Bucureşti.
Friess-Reimann, Hildegard / Schellack, Fritz 1996 (Hg.): Kulturen, Räume, Grenzen. Interdisziplinäres Kolloquium zum 60. Geburtstag von Herbert Schwedt. (= Studien zur Volkskultur in Rheinland-Pfalz, Bd. 19). Mainz, Hg. Gesellschaft für Volkskunde in Rheinland-Pfalz e. V.
Gansohr-Meinel, Heidi 1992: "Fragen an das Volk". Der Atlas der deutschen Volkskunde 1928-1945. Ein Beitrag zur Geschichte einer Institution. (= Quellen und Forschungen zur Europäischen Ethnologie", Bd. 13). Würzburg: Königshausen und Neumann Verlag.
Geramb, Viktor 1929: Volkskundliches aus der Steiermark. In: Österreich, sein Land, sein Volk und seine Kultur. Wien / Weimar.
Göllner, Carl 1987: Im Kreislauf des Jahres. Historisches Brauchtum des Siebenbürger Sachsen. Bukarest: Kriterion Verlag.
Gündisch, Konrad 1988: Siebenbürgen und die Siebenbürger Sachsen. (=Studienbuchreihe der Stiftung Ostdeutscher Kulturrat, Bd. 8) München: Langen Müller Verlag.
Graefe, I. B. 1971: Zur Volkskunde der Rußlanddeutschen in Argentinien. Wien.
Hanika, Josef 1957: Volkskundliche Wandlungen durch Heimatverlust und Zwangswan­derung. Methodische Forschungsanleitung am Beispiel der deutschen Gegenwart. (= Schrif­tenreihe der Kommission für Volkskunde der Heimatvertriebenen im Verband der Vereine für Volkskunde, Bd. 1) Salzburg: Otto Müller Verlag.
Hartfiel, Günter / Hillmann, Karl-Heinz 1982: Wörterbuch der Soziologie. Stuttgart: Kröner.
Hensle, Robert 1971: Weihnachts- und Osterbrauchtum der Heimatvertriebenen einst und heute. In: Peter Assion (Hrsg.): Ländliche Kulturformen im deutschen Südwesten. Festschrift für Heiner Heimberger. Stuttgart: Verlag W. Kohlhammer, S. 249-260.
Hohmann, Friedrich 1959: Die mittelfränkische Kirchweih der Gegenwart im ansbachischen Raum. In: Bayerisches Jahrbuch für Volkskunde. Regensburg.
Honvehlmann, Hubert 1990: Nachbarschaften auf dem Lande. Gegenwärtige Formen im nordwestlichen Münsterland. (= Beiträge zur Volkskultur in Nordwestdeutschland, hrsg. von der Volkskundlichen Kommission für Westfalen, Heft 68). Münster: F. Coppenrath Verlag.
Kaufmann, Paul 1982: Brauchtum in Österreich. Feste, Sitten, Glaube. Wien / Hamburg: Paul Zsolnay Verlag Gesellschaft m.b.H.
Kieser, Werner: Fasnacht im badischen Frankenland. Anmerkungen zu einer unbekannten Fasnachtlandschaft. In: Peter Assion (Hrsg.): Ländliche Kulturformen im deutschen Südwesten. Festschrift für Heiner Heimberger. Stuttgart: Verlag W. Kohlhammer, S. 217-231.
Klein, Diethard H. 1998: Wetterregeln, Bauernweisheiten und alte Bräuche. Augsburg: Weltbild Verlag.
[Kluge] Friedrich Kluge: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache 1999. 23. Auflage, bearb. von Elmar Seebold. Berlin / New York: Walter de Gruyter Verlag.
Korff, Gottfried 1993: Kultur. In: Hermann Bausinger / Utz Jeggle / Gottfried Korf  / Martin Scharfe; Grundzüge der Volkskunde. Darmstadt: Wissenschaftliche Buchge­meinschaft, S. 17-80.
Kramer, Dieter 1997: Von der Notwendigkeit der Kulturwissenschaft. Aufsätze zur Volkskunde und Kulturtheorie. Marburg: Jonas. Darin: Einleitung: Wider den Kleinmut der Kulturwissen­schaften. S. 7-16; DGV und dgv: Volks- und Völkerkunde. Gabentausch zwischen weder verfeindeten noch befreundeten Stämmen. S. 119-126.
Kramer, Karl S. 5988: Geschichtliche Nachrichten zur mittelfränkischen Kirchweih. In: Bayerisches Jahrbuch für Volkskunde.
Kuczynski, Jürgen: Geschichte des Alltags des deutschen Volkes. Bd. 1, 1600-1650, Köln 1991; Bd. 2, 1650-1810, Köln: PapyRossa Verlag 1992.
Künzig, Johannes 1937: Saderlach 1737-1937. Eine alemannische Bauerngemeinde im rumänischen Banat und ihre Südschwarzwälder Urheimat. Karlsruhe.
Künzig, Johannes 1950: Die alemannisch-schwäbische Fasnet. Hrsg. Von der Landesstelle für Volkskunde. Freiburg.
Kutter, Wilhelm 1971: Pelzmärtle und Christkindle im oberen Enztal und verwandte Gestalten. In: Peter Assion (Hrsg.): Ländliche Kulturformen im deutschen Südwesten. Festschrift für Heiner Heimberger. Stuttgart: Verlag Kohlhammer, S. 203-215.
Matheus, Michael (Hg.) 1999: Fastnacht / Karneval im europäischen Vergleich. (= Mainzer Vorträge 3) Stuttgart: Steiner Verlag.
(MESz I-III) A magyar nyelv történeti-etimológiai szótára (Geschichtlich-etymologisches Wörterbuch der ungarischen Sprache). Budapest: Akadémiai kiadó.. 1. Bd. - 1984 (2. Aufl.), 2. Bd. - 1970, 3. Bd. - 1976.
Mezger, Werner 1996: Fasnet in Rottweil. Geschichte und Gegenwart eines Brauchs. Stuttgart: Konrad Theiss Verlag.
Mezger, Werner 1999: "Rückwärts in die Zukunft". Metamorphosen der schwäbisch-alemannischen Fastnacht. In: Michael Matheus (Hg.): Fastnacht / Karneval im europäischen Vergleich. (= Mainzer Vorträge 3) Stuttgart: Steiner Verlag, S. 121-173.
Milfait, Otto 1994: Das Mühlviertel. Sprache, Brauch und Spruch. Grünbach, Franz Steinmaßl Verlag.
Moser, Dietz-Rüdiger 1986: Fastnacht - Fasching - Karneval. Das Fest der "Verkehrten Welt". Graz / Wien / Köln.
Neumann, Siegfried 1993 (Hg.): Volksleben und Volkskultur in Vergangenheit und Gegenwart. Befunde und Probleme im internationalen Vergleich. Bern / Berlin / Frankfurt a. M. / New York / Paris, Wien: Peter Lang Verlag.
[PfWb] Pfälzisches Wörterbuch. Begr. von Ernst Christmann, bearb. von Julius Krämer, Rudolf Post, Josef Schwing, Siegrid Bingenheimer. Bd. I - VI und Beiheft, Wiesbaden / Stuttgart 1965 - 1998.
Piepmeyer, Rainer 1996: Philosophische Aspekte des Heimatbegriffs. In: Heimat. Analysen, Themen, Perspektiven. Bundeszentrale für politische Bildung. Bonn, S. 91-107.
Rühl, Eduard 1953: Sonderformen fränkischer Kirchweihen. Ein Beitrag zur Volkskunde Ostfrankens. In: Bayerisches Jahrbuch für Volkskunde. Regensburg.
Săhleanu, Virgil 1977: Omul şi alimenta¾ia (Der Mensch und seine Ernährung). Bucureşti.
Schemitsch, Karl 1975: Shö is Praach [So ist der Brauch]. Bräuche in Gottschee. Klagenfurt: Carinthia Verlag.
Schier, Bruno 1966: Hauslandschaften und Kulturlandschaften im östlichen Mitteleuropa. Göttingen.
Schmidt, Leopold 1966, 1972: Volkskunde von Niederösterreich, Bd. 1 und 2, Horn: Verlag Ferdinand Berger.
Schmieder, Friedrich 1964: Psychologische und psychohygienische Fragen bei der Fasnachtsforschung. In: Fasnacht. Beiträge des Tübinger Arbeitskreises für Fasnachtsforschung. (= Volksleben, 6) Tübingen, S. 99-106.
Schmitt, Heinz 1971: Sommertagsbrauch in der alten Kurpfalz und in Weinheim an der Bergstraße. In: In: Peter Assion (Hrsg.): Ländliche Kulturformen im deutschen Südwesten. Festschrift für Heiner Heimberger. Stuttgart: Verlag W. Kohlhammer, S.231-247.
Schnitzler, Theodor 1976: Kirchenjahr und Brauchtum neu entdeckt. In Stichworten, Übersichten und Bildern. Freiburg / Basel / Wien: Herder Verlag.
Schödl, Günter (Hg.) 1995: Deutsche Geschichte im Osten Europas. Land an der Donau. Berlin: Siedler Verlag.
Schönfeld Gräfin, Sybill 1987: Das große Ravensburger Buch der Feste und Bräuche. Ravensburg.
Schwedt, Herbert 1964: Zur Pflege des fasnachtlichen Brauchtums in Südwestdeutschland. In: Fasnacht. Beiträge des Tübinger Arbeitskreises für Fasnachtforschung. (= Volksleben 6) Tübingen, S. 107-118.
Schwedt, Herbert 1994: Probleme ländlicher Kultur. Gesammelte Aufsätze. (= Studien zur Volkskultur in Rheinland-Pfalz, Bd. 17), Mainz, Hg. Gesellschaft für Volkskunde in Rheinland-Pfalz.
Schwedt, Herbert / Schwedt, Elke 1989: Bräuche zwischen Saar und Sieg. Zum Wandel der Festkultur in Rheinland-Pfalz und im Saarland. (= Studien zur Volkskultur in Rheinland-Pfalz, Bd. 5) Mainz: Hg. Gesellschaft für Volkskunde in Rheinland-Pfalz e.V.
Scola, Ortrun / Acker-Sutter Rotraut 1991: Dorfleben der Siebenbürger Sachsen. Tradition und Brauchtum. München: Verlag Callwey.
Seebach, Helmut: Alte Feste in der Pfalz. Bd. 1: Advent, Weihnachten, Silvester und Dreikönigstag, 1995; Bd. 2: Fastnacht. Ein Beitrag zur Fastnachtsforschung und zur oberdeutsch-schweizerischen Einwanderung in die Pfalz, 1997; Bd. 3: Sommertag, Ostern, Pfingsten und Johannistag, 1998. Mainz-Gonsenheim: Bachstelz Verlag Helmut Seebach.
Seidel, Friedrich 1992: Sprüche für Haus und Gerät. Gesammelt und herausgegeben von Friedrich Seidel. Weimar 1892. Reprint Edition "libri rari", Hannover 1992.
Vlãduþiu, Ion 1973: Etnografia româneasca (Rumänische Ethnografie). Bucureşti: Wissen­schaftlicher Verlag.
Wagner, Karin 1971: Kirchweih in Franken. Studien zu den Terminen und deren Motivationen. Inaugural-Dissertation der Philosophischen Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.
Walther, Paul 1929: Schwäbische Volkskunde. Leipzig: Verlag Quelle und Mayer
Weiss, Richard 1946: Volkskunde der Schweiz. Grundriß. Zürich: Eugen Rentsch Verlag.
Wiegelmann, Günter (Hg.) 1987: Volksmedizin heute. Materialien und Studien. (= Beiträge zur Volkskultur in Nordwestdeutschland, hrsg. von der Volkskundlichen Kommission für Westfalen, Heft 57). Münster: F. Coppenrath Verlag.
Wolfram, Richard 1980: Brauchtum und Volksglaube in der Gottschee. (Veröffentlichun­gen des Österreichischen Museums für Volkskunde, Bd. 19). Wien, im Selbstverlag des Österreichischen Museums für Volkskunde.

5.2 Zur donauschwäbischen Volkskunde

 

Andrásfalvy, Bertalan 1993: Bäuerliche Lebensform-Modelle und deren ökologisch-gesellschaftliche Bedingungen im südlichen Teil Ungarns im 18. Jahrhundert. In: Beiträge zur Volkskunde der Ungarndeutschen 10. Budapest. S. 19-48.
Anton, Adam 1999: Donauschwaben. Werdegang und Untergang einer deutschen Volks­gruppe mit dem besonderen Aspekt des jugoslawischen Teilgebietes, vom Volkwerden bis zum Verderben. Im Eigenverlag des Autors (Villach).
Banner, Josef / Mester, Georg 1981: Brauchtum der Fasten- und Osterzeit bei den Eleker Deutschen. In: Beiträge zur Volkskunde der Ungarndeutschen 3. Budapest. S. 237-259.
Bonomi, Eugen 1975: Von Volksärzten und Zaubersprüchen. Aus der deutschen Volksmedizin des Ofner Berglandes in Ungarn. In: Jahrbuch für ostdeutsche Volkskunde, Bd. 21. Marburg, S. 227-261.
Bonomi, Eugen 1976: Essen und Trinken in Budaörs und Solymár bei Budapest. In: Jahrbuch für ostdeutsche Volkskunde. Bd. 19, Marburg / Lahn, S. 307-340.
Bräuner, Hans 1982: Lenauheim (Tschatad). Ein Heimatbuch. O. O.
Czirbusz, Géza 1913: A délmagyarorszásgi németek (Die Deutschen in Südungarn). Budapest.
Dammang, Andreas 1930: Die deutsche Landwirtschaft im Banat und in der Batschka. Novisad (Neusatz).
Das Banat und die Banater Schwaben. Bd. 2. Der Leidensweg der Banater Schwaben im 20. Jahrhundert. München: Landsmannschaft der Banater Schwaben. 1983.
Die wahre Kochkunst oder: neuestes geprüftes und vollständiges Pesther Kochbuch. 6. Aufl., Pesth 1835..
Diplich, Hans 1952: Aus donauschwäbischem Erbe. Betrachtungen und Bemerkungen. (= Donauschwäbische Beiträge, Heft 3.) München: Verlag Christ unterwegs.
Diplich, Hans 1975: Essay. Beiträge zur Kulturgeschichte der Donauschwaben. Homburg / Saar: Ermer KG Verlag.
Diplich, Hans 1989: Banater Fasnachtsbräuche. In: Banatica. Beiträge zur deutschen Kultur. Hg. Adam Müller-Guttenbrunn-Gesellschaft e. V., Heft 1 / 1989, Freiburg i. Br., S. 49-54.
Eberl, Immo 1990: "Der erste hatte den Tod, der zweite die Not, der dritte das Brot". Zur wirtschaftlichen Situation und Bedeutung der Donauschwaben. In: Beiträge zur Landeskunde. Regelmäßige Beilage zum Staatsanzeiger für Baden-Württemberg, Nr. 2 / April 1990, S. 1-8.
Engelmann, Anni 1993: Woiteg - Wojteg, Vojtek - Woitek - Voiteg. Geschichte einer Banater Gemeinde. Bukarest.
Engelmann, Nikolaus 1961: Die Banater Schwaben. Freilassing: Pannonia Verlag.
Eppel, Johann 1988. Tevel. Zweieinhalb Jahrhunderte schwäbische Ortsgeschichte in Ungarn: 1701-1948. Hrsg. von der HOG der Teveler e. V. Eppingen / Deutschland. Budapest: Verlag Interpress. (Darin: Brauchtum, S. 472-515).
Farca, Olga Katharina 1995: Das Koch- und Backbuch meiner Mutter. Erinnerungen einer Hochzeitsköchin. Villingen-Schwenningen, 2. Aufl.
Gehl, Hans 1971: Banater Volkslied. In: Volk und Kultur, Bukarest, Nr.9 / September, S. 45-48.
Gehl, Hans 1972: Kinderspiele im Spiegel der Mundart. In: Volk und Kultur, Bukarest Nr. 5 / Mai, S. 58-62.
Gehl, Hans (Hg.) 1973: Heide und Hecke. Beiträge zur Volkskunde der Banater Schwaben. (8 Autoren, 288 S.) Temeswar: Facla Verlag. (Kapitel: Heim und Heimat, Sitten und Bräuche, Volksfeste, Trachten) Darin eigene Beiträge: Neujahrs- und Faschingsbräuche, S. 61-80; Aberglaube in der Volkskunde, S. 103-148; Besonderes und Neues auf der Kerwei, S. 188-193; Die schwäbische Tracht der Arader Gegend, S. 227-247.
Gehl, Hans (Hg.) 1975: Handwerk und Brauchtum. Beiträge zur Volkskunde der Banater Deutschen. (6 Autoren, 196 S.) Temeswar. (Kapitel: Wirtschaft, Brauchtum) Darin eigene Beiträge: Das Handwerk im Kreis Arad, S. 28-60; Handwerkerfolklore, S. 109-121.
Gehl, Hans (Hg.) 1978: Schwäbischer Jahreslauf. Beiträge zur Volkskunde der Banater Deutschen und Sathmarer Schwaben. (8 Autoren, 232 S.) Temeswar. Darin eigener Beitrag: Das Banater Landwirtschaftsjahr, S. 8-67.
Gehl, Hans 1980: Banater Handwerkerfolklore. In: Neue Literatur, Bukarest, Nr. 12 / Dezember, S. 77-84. - Ähnlich: Banater Handwerkerfolklore. In: Pflastersteine. Jahrbuch des Literaturzirkels "Adam Müller-Guttenbrunn", Temeswar 1982, S. 191-200.
Gehl, Hans (Hg.) 1981: Schwäbische Familie. Beiträge zur Volkskunde der Banater Deutschen. (10 Autoren, 244 S.) Temeswar. (Kapitel: Wirtschaftszweige, Brauchtum und Volkskunde) Darin eigener Beitrag: Nebenzweige der Landwirtschaft, S. 7-56.
Gehl, Hans (Hg.) 1984a: Schwäbisches Volksgut. Beiträge zur Volkskunde der Banater Deutschen. (6 Autoren, 277 S.) Temeswar. Darin eigene Beiträge: Spruchweisheit auf Wandschützern, S. 70-110; Banater Volksetymologie, S. 183-225.
Gehl, Hans 1984b: So lautet ein Sprüchlein klein. Zur rumäniendeutschen Volkskunde. In: Volk und Kultur, Bukarest Nr. 8 / August, S. 44-45.
Gehl, Hans 1987: Ernährungswesen der Gemeinde Glogowatz im Banat. In: Jahrbuch für ostdeutsche Volkskunde, Bd. 30, Marburg, S. 207-259.
Gehl, Hans 1988a: Heimatbuch der Gemeinde Glogowatz im Arader Komitat. Hg. Heimat­ortsgemeinschaft Glogowatz, Abensberg. (Darin: X. Glogowatzer Lebensart, S. 525-624.
Gehl, Hans 1988b: Banater Volkstänze. Ein Überblick vom Rheinländer zum Siebenschritt und Polstertanz. In: Jahrbuch für ostdeutsche Volkskunde, Bd. 31, Marburg, S. 265-292.
Gehl, Hans 1989: Kirchweih bei den Donauschwaben. In: Jahrbuch für ostdeutsche Volkskunde, Bd. 32, Marburg, S. 1-79.
Gehl, Hans 1990a: Handwerker und Blaudruck bei den Donauschwaben. In: Südostdeutsches Archiv, Bd.32/33 (1989/1990), Oldenbourg Verlag München, S. 159-211.
Gehl, Hans 1990b: Donauschwäbische Handwerkerfolklore. In: Jahrbuch für ostdeutsche Volkskunde, Bd. 33, Marburg, S. 236-285.
Gehl, Hans 1991a: Die oberdeutschen fescht-Mundarten des Banats. (= Beiheft 67 der Zeitschrift für Dialektologie und Linguistik) Stuttgart: Franz Steiner Verlag Stuttgart, 343 S. (mit 16 Karten und 27 Tafeln).
Gehl, Hans 1991b: Schutzheilige im donauschwäbischen Volksbrauchtum. In: Jahrbuch für ostdeutsche Volkskunde, Bd. 34, Marburg, S. 197-148.
Gehl, Hans 1991c: Donauschwäbische Handwerkersprache. In: Banatica. Beiträge zur deutschen Kultur, Heft 3 Freiburg i.Br., S. 37-47.
Gehl, Hans 1992: Nachrichtenübermittlung in den donauschwäbischen Siedlungsgebieten. In:, Jahrbuch für ostdeutsche Volkskunde, Bd. 35, Marburg, S. 242-275.
Gehl, Hans 1993a: Fastnachtsbrauchtum bei den Donauschwaben. In: Jahrbuch für ostdeutsche Volkskunde, Bd. 36, S. 158-187.
Gehl, Hans 1993b: Dokumentation und Erforschung donauschwäbischer Mundarten. In: Geschichte, Gegenwart und Kultur der Donauschwaben. Texte aus dem Jahresprogramm 1992 der Landsmannschaft der Donauschwaben. Bundesvorstand, Heft 3 / 1992, Sindel­fingen, S. 162-177.
Gehl, Hans 1994: Voraussetzungen für südosteuropäische Sprachinterferenzen. In: Interferenzen in den Sprachen und Dialekten Südosteuropas. (Hrsg.) Hans Gehl / Maria Purdela Sitaru (= Materialien 4/ 1994), Tübingen 1994, S. 31-78.
Gehl, Hans 1996: Die sprachliche Eingliederung der ausgesiedelten Donauschwaben. In: Flucht und Vertreibung - 50 Jahre danach. Johannes-Künzig-Institut für ostdeutsche Volkskunde. Freiburg, S. 63-75.
Gehl, Hans (Bearb.) 1997a: Wörterbuch der donauschwäbischen Bekleidungsgewerbe. Sigmaringen (= Schriftenreihe des Instituts für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde, Bd. 6), 614 S. mit 8 Karten und zahlr. Abb.
Gehl, Hans 1997b: Deutsche Stadtsprachen in Provinzstädten Südosteuropas (= ZDL Beiheft 95), Stuttgart 1997, 136 S.(mit 24 Karten von Christoph Hallerstede)
Gehl, Hans 1997c: Besonderheiten der Temeswarer Umgangssprache. In: Banatica. Beiträge zur deutschen Kultur 14. Jg., Heft 1, S. 19-46.
Gehl, Hans 1997d: Materialien in der donauschwäbischen Bekleidung. In: Jahrbuch für deutsche und osteuropäische Volkskunde, Bd. 40, S. 238-271.
Gehl, Hans (Hg.) 1998a: Sprachgebrauch - Sprachanpassung. Eine Untersuchung zum heutigen Gebrauch der deutschen Sprache in Westrumänien und zur sprachlichen Anpas­sung der Donauschwaben. (= Materialien 11 des Institut für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde), Tübingen, 214 S. mit 10 Karten.
Gehl, Hans 1998b: Zur aktuellen Lage der Donauschwaben in den Siedlungegebieten. In: Jahrbuch für deutsche und osteuropäische Volkskunde, Bd. 41, S. 176-192.
Gehl, Hans 1999: Kommentierte donauschwäbische Texte. ( = ZDL Beiheft 103) Stuttgart, 226 S., 8 Karten.
Gehl, Hans (Bearb.) 2000: Wörterbuch der donauschwäbischen Baugewerbe. (Folgeband in der Schriftenreihe des Instituts für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde), als Teil 2 der Reihe Donauschwäbische Fachwortschätze), Stuttgart: Jan Thorbecke Verlag , ca. 590 S., 8 Karten und zahlr. Abb.
Hans Gehl / Viorel Ciubotă (Bearb.) 1999: Interethnische Beziehungen im rumänisch-unga­risch-ukrainischen Kontaktraum vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Satu Mare / Tübingen.
Geier, Luzian 1981: Banater Erbschaftsbrauchtum. In: Hans Gehl (Hg.): Schwäbische Familie. Beiträge zur Volkskunde der Banater Deutschen, Bd. 4, S. 167-179.
Göllner, Carl (Red.) 1979: Geschichte der Deutschen auf dem, Gebiete Rumäniens. Erster Band: 12. Jahrhundert bis 1848. Bukarest: Kriterion Verlag.
Habenicht, Gottfried 1990: Die Banater Volksliedforschung mit besonderer Berücksichtigung der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen. In: Jahrbuch für ostdeutsche Volkskunde. Bd. 33, S. 286-317.
Hagel, Hans 1967: Die Banater Schwaben. Gesammelte Arbeiten zur Volkskunde und Mundartforschung. München, Verlag des südostdeutschen Kulturwerkes.
Hambuch, Wendelin 1988: Mutsching / Mucsi. Geschichte und Gesellschaft einer ehemaligen fuldischen Gemeinde in Ungarn. Budapest, Lehrbuchverlag.
Hambuch, Wendelin u.a. 1989: Beiträge zur Volkskunde der Gemeinde Mutsching / Mucsi in der Schwäbischen Türkei. Hg. von Karl Manherz, Budapest: Schulbuchverlag.
Hambuch, Wendelin u. a. 1999: Deutsche in Budapest. Hg. Deutscher Kulturverein Budapest.
Hartmann, Rudolf 1975: Pfingstbräuche in der Schwäbischen Türkei. In: Jahrbuch für ostdeutsche Volkskunde, Bd. 18. Marburg, S. 297-305.
Hauler, Ernst 1978: Sathmarschwäbische Fasnet. In: Schwäbischer Jahreslauf. Beiträge zur Volkskunde der Banater Deutschen und Sathmarer Schwaben. Hg. Hans Gehl, Temeswar: Facla Verlag, S. 93-104.
Hauler, Ernst 1999: Das Minderheitenschicksal der Sathmarschwaben. In: Gehl / Ciubotă 1999, S. 247-261.
Haupt, Egydius 1925: Geschichte der Gemeinde Sackelhausen 1765-1925. Timişoara.
Hockl, Hans Wolfram 1941: Volkskundliche Spiele aus dem Banat. Temeschburg: Victoria-Buchdruckerei.
Hockl, Hans Wolfram 1976: Unser liewes Banat. (= Donauschwäbisches Schrifttum, Heft 19) Stuttgart, Hrsg. von der Landsmannschaft der Donauschwaben in Baden-Württemberg e. V.
Hockl, Hans Wolfram o. J. Heimatbuch der Donauschwaben. Gestaltet von Hans Wolfram Hockl unter Mitwirkung von Josef Schmidt, Josef Senz und Anton Tafferner, Hrsg. Südostdeutsches Kulturwerk München. Aalen: Donauschwäbischer Heimatverlag.
Horak, Karl 1975: Das deutsche Volksschauspiel im Banat. (= Schriftenreihe der Kommission für ostdeutsche Volkskunde in der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde e. V., Bd. 14), Marburg: N. G. Elwert Verlag.
Hügel, Kaspar 1998: Die Banater Schwaben in und aus Rumänien. Zum Ausklang einer südostdeutschen Stammesgemeinschaft. (= Eckartschriften Heft 47) Hg. Österreichische Landsmannschaft, Wien.
Hutterer, Claus Jürgen 1991: Die deutsche Volksgruppe in Ungarn. In: Claus Jürgen Hutterer: Aufsätze zur deutschen Dialektologie. Hg. Karl Manherz, Budapest: Schulbuchverlag, S. 253-280.
Ilk, Anton-Joseph 1990: Sprüche auf Wandschonern in Oberwischau. In: Jahrbuch für ostdeutsche Volkskunde. Bd. 33, S. 325-342.
Jahrmarkt im Banat. Erinnerungen an unsere Heimatgemeinde. Donauwörth 1983.
Karl, Anton / Petri, Anton Peter 1981: Heimatbuch der Gemeinde Sanktmartin im Arader Komitat. Altötting, Hrsg. im Auftrag der HPG Sanktmartin.
Karasek-Langer, Alfred: Donauschwäbische Volkskunde. (=Der Göttinger Arbeitskreis, Schriftenreihe, Heft 44). Kitzingen / Main: Holzner Verlag. O. J. [1954].
Manherz, Károly / Wild, Katalin 1987: Zur Sprache und Volkskultur der Ungarndeutschen. Budapest: Tankönyvkiadó (Schulbuchverlag).
Manherz, Karl 1998: Die Ungarndeutschen. Budapest.
Maria Keszler 1999: Angaben zum Tanzleben und zu Vergnügungsangelegenheiten der Budapester Ungarndeutschen. In: Wendelin Hambuch: Deutsche in Budapest. Budapest.
Klein, Franz 1980: Billed. Chronik einer Heidegemeinde im Banat in Quellen und Dokumenten 1765-1980. Wien.
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Konschitzky, Walther 1975; Wirtschaftsbeziehungen zu den prieteni. In: Hans Gehl (Hg.): Handwerk und Brauchtum. Beiträge zur Volkskunde der Banater Deutschen. Bd. 2, Temeswar, S. 61-68.
Konschitzky, Walther 1982: Dem Alter die Ehr. Lebensberichte aus dem Banat. Bd. 1, Bukarest: Kriterion Verlag.
Konschitzky, Walther / Klein, Hans 1978: Das Flachsbauen - ein Faschingsbrauch. In: Hans Gehl (Hg.): Schwäbischer Jahreslauf. Beiträge zur Volkskunde der Banater Deutschen und Sathmarer Schwaben. Bd. 3, Temeswar: Facla Verlag, S. 86-92.
Kósa, László 1993: Bauernwirtschaft und Vorurteile. In: Beiträge zur Volkskunde der Ungarndeutschen 10. Budapest, S. 49-57.
Krämer, Anton / Kupi, Josef 1987: Ulmbach-Neupetsch. Geschichte einer deutschen Gemeinde im Banat 1724-1984. Eigenverlag Josef Kupi, Rechberghausen, S. 406-413.
Kühnel, Horst (Hg.) 1988: Die Donauschwaben. Deutsche Geschichte und Kultur in Südosteuropa. Sechs Vorträge. (= Veröffentlichungen des Hauses des Deutschen Ostens, Bd. 2), München.
Künzig, Johannes 1937: Saderlach 1737-1937. Eine alemannische Bauerngemeinde im rumänischen Banat und ihre Schwarzwälder Urheimat. Karlsruhe.
Lammert, Erich 1973: Julbock - Capra - Habergeiß. In: Hans Gehl (Hg.): Heide und Hecke. Beiträge zur Volkskunde der Banater Schwaben. Bd. 1, Temeswar: Facla Verlag, S. 81-84.
Lammert, Erich 1975: Einiges über Volksbräuche. In: Hans Gehl (Hg.): Handwerk und Brauchtum. Beiträge zur Volkskunde der Banater Deutschen. Bd. 2, Temeswar: Facla Verlag, S. 86-108.
Lammert, Erich 1978: Banater Volksmedizin und Krankheitsaberglaube. In: Hans Gehl (Hsg.): Schwäbischer Jahreslauf. Beiträge zur Volkskunde der Banater Deutschen und der Sathmarer Schwaben. Bd. 3, Temeswar: Facla Verlag, S. 186-221.
Lanz, Josef 1958: Ein Branauer Bethlehemspiel. Zur Geschichte der Weihnachtsspiele in der schwäbischen Türkei. In: Hermann Bausinger (Hg.): Schwäbische Weihnachtsspiele. Stuttgart: Silberburg Verlag, S. 47-68.
Lay, Heinrich 1974: Kerweitraditionen im Banat. In: Forschungen zur Volks- und Landeskunde, Bd. 17 / 1, Bukarest.
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Lehmann, Michael (Bearbeiter) 1969: Der Donauschwabe und sein geistiges Profil. Weg und Schicksal. Festgabe für Prälat Josef Nischbach. Verlag: Gerhardswerk Stuttgart, Sankt Michaelswerk Wien.
Leicht, Sebastian / Vetter, Roland 1982: Donauschwaben in Brasilien. Passau: Passavia Verlag.
Lotz, Friedrich 1964: Hodschag. Geschichte einer deutschen Marktgemeinde in der Batschka. Freilassing.
Lotz, Friedrich 1965: Der Deutsche Kolonist oder die deutsche Ansiedlung unter Kaiser Josef II. In den Jahren 1783 bis 1787 besonders im Königreich Ungarn und dem Batscher Komitat. (= Veröffentlichung des Südostdeutschen Kulturwerkes Reiher B, Bd. 17). München, Verlag des Südostdeutschen Kulturwerkes.Ludewig, Thomas 1994: Leben in Nadwar. Eine biographische Studie zum Wandel der Lebensbedingungen und des Bewusstseins von Männern in einem deutschen Dorf in Ungarn. (= Schriftenreihe der Kommission für deutsche und osteuropäische Volkskunde, Bd. 67). Marburg: Elwert Verlag.
Manherz, Karl 1985: Zur Geschichte der ungarndeutschen Volkskundeforschung. In: Beiträge zur Volkskunde der Ungarndeutschen, Bd. 5. Budapest: Lehrbuchverlag. S. 7-26.
Manherz, Károly / Wild, Katalin 1987: Zur Sprache und Volkskultur der Ungarndeutschen. Budapest.
Manherz, Karl (Hrsg.) 1989. Beiträge zur Volkskunde der fuldischen Gemeinde Mutsching / Mucsi in der Schwäbischen Türkei. Von Wendelin Hambuch, Ida Husznai-Hambuch, Franziska Keidl, Alois Strigens. (= Ungarndeutsche Studien 5. Budapest: Schulbuchverlag.
Márkus, Èva 1997: Sprache und Gesellschaft in Edeck / Etyek. In: Beiträge zur Volkskunde der Ungarndeutschen. Heft 14, Budapest, S. 75-152.
Mayer, János 1998: Heimat, Wohnort, Zuhause? Heimatbegriff und Selbstidentifizierung der vertriebenen Deutschen aus der Nordbatschka. In: Jahrbuch für deutsche und osteuropäische Volkskunde, Bd. 41, Marburg: N. G. Elwert Verlag, S. 101-126.
Mesli, Paul / Schreiber, franz / Wildmann, georg. 1979-1992: Filipowa - Bild einer donauschwäbischen Gemeinde. Erster Band: Geschichte und Wirtschaft,1978; zweiter Band: Gesellschaftsleben, 1979; Dritter Band: Kultur- und Gemeinschaftsleben, 1981; Vierter Band: Brauchtum, 1982; Fünfter Band: Familienleben, 1984; Sechster Band: Kriegs- und Lageropfer, 1985; Siebenter Band: Filipowa weltweit, 1992. Wien.
Mihály, Rosina 1981: Volksnahrung in der Baranya. In: Beiträge zur Volkskunde der Ungarndeutschen 3. Budapest, S. 7-66.
Mokka, Hans 1992: Erlebtes Temeswar. Alttemeswarer Mosaik. (= Schriftenreihe der Kommis­sion für ostdeutsche Volkskunde. Bd. 69) Marburg / Lahn.
Moser, Hugo 1937: Schwäbische Mundart und Sitte in Sathmar. (= Schriften der Deutschen Akademie in München, Heft 30). München: Ernst Reinhardt Verlag.
Oberkersch, Valentin 1978: India. Deutsches Leben in Ostsyrmien (1825-1944). Stuttgart
Ostdeutsche Trachtenkunde. Abteilung Donauschwaben. (Zusammengestellt und Text von Gehl, Hans) Hrsg. vom Johannes-Künzig-Institut für ostdeutsche Volkskunde, Freiburg 1987, 144 S.
Petri, Anton Peter:1963: Neubeschenowa. Geschichte einer moselfränkischen Gemeinde im rumänischen Banat. Freilassing: Pannonia Verlag.
Petri, Anton Peter 1965: Kulturgeschichtliches Wortgut in den Mundarten der Donau­schwaben. (= Donauschwäbi­sches Schrifttum, Heft 10). Stuttgart, Hg. Landsmannschaft der Donauschwaben in Baden-Württemberg e.V.
Petri, Anton Peter (Hg.)1967: Donauschwäbische Kulturbeiträge. Mühldorf a. I.
Petri, Anton Peter 1979: Heimatbuch der Heidegemeinde Lovrin im Banat. Altötting.
Petri, Anton Peter 1985: Heimatbuch der Marktgemeinde Neuarad im Banat. Marquartstein. Kap. Kirchweih: S. 519-523
Petri, Anton Peter 1986: Heimatbuch der deutschen Gemeinde Moritzfeld im Banat. Marquartstein. Hrsg. im Auftrag der HPG Moritzfeld.
Petri, Anton Peter / Reinlein, Friedrich / Wolz, Franz 1986: Heimatbuch der Heidegemeinde Marienfeld im Banat, o. O.
Pink, Peter 1935: Die Heidegemeinde Ostern. Temeswar. (Darin: Sitten und Gebräuche, S. 43-70; 93-203.
Pretz, Franz 1973: Das Hochzeitsfest. In: Hans Gehl (Hg.): Heide und Hecke. Beiträge zur Volkskunde der Banater Schwaben. Temeswar: Facla Verlag. S. 151-167.
Putinci, Chronik einer deutschen Mehrheitsgemeinde in Ostsyrmien. Hrsg. Heimatausschuss Putinci, Mosbach / Baden 1981.
Reb, Karl Eugen 1975: Volksspiele. In: Hans Gehl (Hg.): Handwerk und Brauchtum. Beiträge zur Volkskunde der Banater Deutschen. Bd. 2, Temeswar: Facla Verlag, S. 134-150.
Reb, Karl Eugen 1978: Die Freizeitgestaltung durchs Jahr. In: Hans Gehl (Hg.): Schwäbischer Jahreslauf. Beiträge zur Volkskunde der Banater Deutschen und der Sathmarer Schwaben. Bd. 3, Temeswar: Facla Verlag, S. 144-185.
Reb, Karl Eugen 1981: Volksnahrung im Wandel der Zeit. In: Hans Gehl (Hg.): Schwäbische Familie. Beiträge zur Volkskunde der Banater Deutschen. Bd. 4, Temeswar: Facla Verlag, S. 57-91.
Reiser, Georg 1940: Mundartliches und Volkskundliches aus Triebswetter im Banat. Sonder­druck aus: Deutsche Forschungen in Ungarn, S. 273-308. Budapest.
Reschke, Friedrich 1968: Genese und Wandlung der Kulturlandschaft des südöstlichen jugoslawischen Banats im Wechsel des historischen Geschehens. Inaugural-Dissertation. Köln.
Retterath, Hans-Werner 1999: Heimatverlust im Spiegel musealer Darstellung: Die 'Heimatstube Liebling' in Willstätt-Legelshurst. In: Jahrbuch für deutsche und osteuropäische Volkskunde, Bd. 42, S.146-173.
Réz, Heinrich 1935: Bibliographie zur Volkskunde der Donauschwaben. Budapest (= Schriftenreihe der Deutschungarischen Heimatblätter, I).
Riedl, Franz 1952: Budaörser Heimatbuch. Stuttgart: Verlag Unsere Post.
Riehl, Wilhelm Heinrich 1907: Die Pfälzer. Ein rheinisches Volksbild. Stuttgart.
Ritter, Michael 1996: Ein Jahr in Budaörs / Egynaptári év szokásai Budaörsön. Selbstverlag des Verf., Budaörs, 156 S.
Sahleanu, Virgil 1977: Omul si alimentatia (Der Mensch und seine Ernährung). Bucuresti.
Schellack, Fritz 1996 (Hg.): Hajós - ein ungarndeutsches Dorf im Umbruch. Beiträge zum Alltagsleben nach der politischen Wende von 1989. Mainz. (= Studien zur Volkslultur in Rheinland-Pfalz, Bd. 20.). Hg. Gesellschaft für Volkskunde in Rheinland-Pfalz e. V.
Scherer, Anton 1966: Donauschwäbische Bibliographie 1935-1955. München: Verlag des Südostdeutschen Kulturwerks.
Scherer, Anton 1974: Donauschwäbische Bibliographie 1955-1965. München.
Scherer, Anton 1983: Felix Milleker (1858-1942). Persönlichkeit und Werk des Archäologen, Polyhistors und Schöpfers des Städtischen Museums zu Werschetz (Banat). München.
Schreiber, Paul / Wildmann, Georg 1999: Filipowa - Bild einer donauschwäbischen Gemeinde. Achter Band: Filipowa 1914-1944. Wien.
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Schenk, Annemie / Weber-Kellermann, Ingeborg 1973: Interethnik und sozialer Wandel in einem mehrsprachigen Dorf des rumänischen Banats. (= Marburger Studien zur vergleichenden Ethnosoziologie, Bd. 3). Marburg, Hg. Marburger Studienkreis für Europä­ische Ethnologie.
Schenk, Annemie 1989: Die volkskundliche Erforschung deutscher Ethnien im Ausland. Eine Darstellung ihrer speziellen Probleme anhand von Untersuchungen bei Siebenbürger Sachsen und Banater Schwaben. In: Kolloquium zu den volkskundlichen Bedingungen der Kultur bei den deutschen Bevölkerungsgruppen im Ausland. 6. Konferenz deutscher Volksgruppen in Europa. Hrsg. Institut für Regionale Forschung und Information im Deutschen Grenzverein e. V. Flensburg, S. 21-32.
Schmidt, Georg (Hg.), 1997: Heimatbuch der Gemeinde Kleinjetscha im Banat. Ratingen: Im Auftrag der HOG.
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Schreiner, Elisabeth 1998: Der Anfang und das Ende eines Menschenlebens bei den Deutschen in Sawer / Székelyszabar. In: Beiträge zur Volkskunde der Ungarndeutschen, Bd. 15, S. 91-102.
Schwarz, Ludwig 1969: Kerweisprüch. In: Schwowische Gsätzle ausm Banat. Gedichte in Banater schwäbischer Mundart. Gesammelt, ausgewählt, eingeleitet von Karl Streit und Josef Czirenner. Temesvar: Verlag des Hauses für Volkskunstschaffen, S. 186-190.
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Schwedt, Herbert 1990: Nemesnádudvar - Nadwar. Leben und Zusammenleben in einer ungarndeutschen Gemeinde. (= Schriftenreihe der Kommission für ostdeutsche Volkskunde, Bd. 50), Marburg: N. G. Elwert Verlag.
Schneider, Helmut 1986: Das Banat. Bilder, Geschichte, Erinnerungen. Stuttgart: Konrad Theiss Verlag.
Schneider, Martin 1989: Milititsch. (= Donauschwäbische Beiträge), 3. Aufl., Freilassing.
Seewann, Gerhard (Hg.) 1997: Migrationen und ihre Auswirkungen. Das Beispiel Ungarn 1918-1995. (= Buchreihe der Südostdeutschen Historischen Kommission, Bd. 36). München: R. Oldenburg Verlag.
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Senz, Ingomar 1994: Die Donauschwaben. (= Studienbuchreihe der Stiftung Ostdeutscher Kulturrat, Bd. 5). München, Langen Müller Verlag.
Senz, Ingomar (Hg.) 1997. Donauschwäbische Geschichte, Bd. II. Wirtschaftliche Autarkie und politische Entfremdung 1906 bis 1918. München, Universitas Verlag.
Senz, Josef Volkmar 1984: Die Deutschen im Batscherland. Pioniere und Märtyrer des Abendlandes im europäischen Südosten. (= Eckartschriften 89). Wien.
Senz, Josef Volkmar 1987: Geschichte der Donauschwaben von den Anfängen bis zur Gegenwart. Wien / München: Amalthea Verlag.
Senz, Josef, Volkmar 1988: Die geistig-kulturelle Eingliederung und die Kulturstiftung der Donauschwaben. In: Ingomar Senz: Zwischen Bewahrung und Anpassung. Erbe und Auftrag der Donauschwäbischen Kulturstiftung. Festschrift. Hrsg. Donauschwäbische Kulturstiftung, München,S. 12-15.
Sonnleitner, Hans 1988: Ziel, Aufgabe und Leistung der Stiftung. In: Ingomar Senz: Zwischen Bewahrung und Anpassung. Erbe und Auftrag der Donauschwäbischen Kulturstiftung. Festschrift. Hrsg. Donauschwäbische Kulturstiftung, München, S. 7-11.
Speck, Hans 1973 a: Der Rosmarin im Brauchtum. In: Hans Gehl: Heide und Hecke. Beiträge zur Volkskunde der Banater Schwaben. Temeswar: Facla Verlag, S. 85-98.
Speck, Hans 1973 b: Geschichte der Jahrmarkter Tracht. In: Hans Gehl: Heide und Hecke. Beiträge zur Volkskunde der Banater Schwaben. Temeswar: Facla Verlag, S. 266-274.
Stegh, Peter 1988: Altker (Heimatbuch). Weingarten, Eigenverlag des Verf.
Tafferner, Anton 1960: Donauschwäbische Wissenschaft. In: Jahrbuch für Volkskunde der Heimatvertriebenen. Bd. 5, Freilassing / Salzburg 1959 / 1960, S. 9-62.
Tafferner, Anton 1974: Quellenbuch zur donauschwäbischen Geschichte. München.
Tafferner, Anton / Schmidt, Josef / Senz, Josef Volkmar 1981: Die Donauschwaben im pannonischen Becken, ein deutscher Neustamm. München
Teppert, Stefan (Hg.) 2000: Die Erinnerung bleibt. Donauschwäbische Literatur seit 1945. Eine Anthologie, Bd. 2, E - G. Sersheim: Hartmann Verlag.
Tietz, Alexander 1967: Wo in den Tälern die Schlote rauchen. (Darin: Von Floriani bis zum Ersten Mai, S. 293-318). Bukarest: Literaturverlag.
Tolksdorf, Ulrich 1974: Von den Würsten und deren Stellung im Ost- und westpreußischen Mahlzeiten- und Speisensystem. In: Jahrbuch für ostdeutsche Volkskunde, Bd. 17. Marburg, S.140-165.
Tolksdorf, Ulrich 1978: Essen und Trinken in alter und neuer Heimat. Zur Frage des Geschmacks-Konservatismus. In: Jahrbuch für ostdeutsche Volkskunde, Bd. 21. Marburg, S. 341-364.
Trachten und Brauchtum. Bilder - Sprachstücke - Beschreibungen. (= Das Banat und die Banater Schwaben, Bd. 3). Hg. LM der Banater Schwaben aus Rumänien in Deutschland e.V., München.
Valentin, Anton 1984: Die Banater Schwaben. Kurzgefasste Geschichte einer südostdeut­schen Volksgruppe. (= Veröffentlichung des Kulturreferates der LM der Banater Schwaben, Arbeitsheft 1. München
Weber, Karl (Bearbeiter)1994: Leidensweg der Deutschen im kommunistischen Jugoslawien. Bd. 4. Menschenverluste - Namen und Zahlen. München / Sindelfingen.
Weber, Wilhelm 1998: Und über uns der blaue endlose Himmel. Die Deportation in die Bãrãgan-Steppe Rumäniens 1951. München: Landsmannschaft der Banater Schwaben.
Weber-Kellermann, Ingeborg 1978: Zur Interethnik. Donauschwaben, Siebenbürger Sachsen und ihre Nachbarn. Frankfurt a. M.: Suhrkamp Verlag.
Weidlein, Johann: Die Schwäbische Türkei. Bd. I: Beiträge zu ihrer Geschichte und Siedlungsgeographie, 1967; Bd. II: Beiträge zu ihrer Geschichte, Sprach- und Volkskunde, 1980. Eigenverlag des Verf.
Weifert, Mathias 1998: Die Donauschwaben - eine südostdeutsche Volksgruppe. (Donau­schwäbisches Archiv - Reihe I, Bd. 18). München.
Welt, Jochen (MDB) 2000: Die Situation der deutschen Minderheiten in den Staaten Südosteuropas. In: Donauschwäbische Forschungs- und Lehrerblätter (München). 46. Jg., Heft 1, Folge 181, S. 8-11.
Weresch, Hans (Hg.) 1985: Josef Gabriel d. Ä., Josef Gabriel d. J. Ausgewählte Werke. Freiburg.
Wild, Katharina 1986: Kirmesbräuche der Deutschen in Südungarn.(I). In: Beiträge zur Volkskunde der Ungarndeutschen 10. Budapest, 6, S. 121-150.
Wild, Katharina 1988: Deutsche Kirmesbräuche in Südungarn (II). In: Beiträge zur Volkskunde der Ungarndeutschen 7. Budapest, S. 53-80.
Wild, Katharina 1994: Der Weihbüschel bei den Deutschen in Südungarn. In: Beiträge zur Volkskunde der Ungarndeutschen 11. Budapest, S. S. 159-174.
Wild Anna / Wild, Katharina 1994: Großmutters Küche. Ungarndeutsche Gerichte für Alltag und Festtag. Budapest.
Wild, Katharina 1995: Der Hutzelsonntag in Südungarn. Hutzelsingen, Hutzellieder. In: Beiträge zur Volkskunde der Ungarndeutschen 12. Budapest, S. 7-20.
Wildmann, Georg / Sonnleitner, Hans / Weber, Karl u. a. 1998: Verbrechen an den Deutschen in Jugoslawien 1944-1948. Die Stationen eines Völkermords. Hg. Donauschwä­bische Kulturstiftung München.
Wildmann, Georg 2000: Stationen, Opferbilanz und Ursachen des Völkermords an den Deutschen in Jugoslawien 1944-1948 In: Donauschwäbische Forschungs- und Lehrerblätter (München). 46. Jg., Heft 1, Folge 181, S. 4-7.

5.3 Volkskundliche Magisterarbeiten 1

Andrea, Gabriela: Der Wortschatz im Zusammenhang mit den Sitten und Gebräuchen der rheinfränkischen Mundart von Bentschek. (Lexicul legat de obiceiuri în graiul renano-francon din comuna Bencec). Temeswar, handschr. Ms. 1970, 101 S. (Diplomarbeit, Universität Temeswar, Lektorin: Maria Pechtol)
Bentz, Ana-Maria: Der Wortschatz im Zusammenhang mit den Sitten und Bräuchen der rheinfränkischen Mundart von Knes (Lexicul legat de obiceiuri în graiul renano-francon din comuna Satchinez. Temeswar, handschr. Ms. 1974, 123 S. (Diplomarbeit, Universität Temeswar, Lektorin: Maria Pechtol.)
Bors, Beáta: Deutsche Hochzeitsbräuche in Ajkarendek (Német lakodalmi szokások Ajkarendeken (Veszprém megye). Fünfkirchen, Typoskript 1987, 36 S. (Staatsexa­mensarbeit, Janus-Pannonius-Universität Pécs, Lektorin: Katharina Wild).
Brachmann, Márta: Geschichtliche Angaben und volkskundliche Betrachtungen bei den Deutschen in Szajk (Történeti adatok és néprajzi megfigyelések a szajki németségnél). Fünfkirchen, Typoskript 1978, 35 S. (Staatsexamensarbeit, Janus-Pannonius-Universität Pécs, Lektorin: Katharina Wild).
Brettner, Eva: Volksheilkunde und Volksheilmethoden in Szakadát und Rátha (Népi gyógyászat és népi gyódymódok Szakadáton és Rátkán). Fünfkirchen, Typoskript 1986, 33 S. (Staatsexamensarbeit, Janus-Pannonius-Universität Pécs, Lektorin: Katharina Wild).
Coste, Felicia: Sitten und Bräuche im Spiegel des Wortschatzes der rheinfränkischen Mundart von Orzidorf (Lexicul legat de obiceiuri şi datini în graiul renano-francon din comuna Or¾işoara). Temeswar, teilw. Typoskript, teilw. handschr. Ms., 1981, 85 S. (Magisterarbeit, Universität Temeswar, Lektorin: Cristina Stanciu).
Csakli-Riedl, Irmgard: Sitten und Bräuche im Spiegel des Wortschatzes der rheinfränkischen Mundart von Rekasch (Lexicul legat de obiceiuri şi datini în graiul renano-francon din comuna Recaş). Temeswar, teilw. Typoskript, teilw. handschr. Ms., 1978, 130 S. (Magisterarbeit, Universität Temeswar, Lektorin: Cristina Stanciu).
Dorn, Erwin: Zum Sprachgebrauch in der Rumaer (Syrmien) Siedlung bei Linz. Graz, Typoskript 1980, 69 S + 57 S. (Zulassungsarbeit für das Lehramt an höheren Schulen).
Eder, Theresia: Beiträge zur Volksnahrung der Deutschen in Császártöltés (Adalékok a császártöltési németek táplálkozási). Fünfkirchen, Typoskript 1985, 45 S. (Staatsexa­mensarbeit, Janus-Pannonius-Universität Pécs, Lektorin: Katharina Wild).
Englender Ibolya: Deutsche Hochzeitsbräuche in Babarc (Német lakodalmi szokások Babarcon). Fünfkirchen, Typoskript 1981, 75 S. (Staatsexamensarbeit, Janus-Pannonius-Univer­sität Pécs, Lektorin: Katharina Wild).
Erdélyi, Maria: Das menschliche Leben der Deutschen in der Gemeinde Vaskut (Geburt, Heirat, Tod). Fünfkirchen, Typoskript 1976, 24 S. (Staatsexamensarbeit, Janus-Pannonius-Universität Pécs, Lektorin: Katharina Wild).
Emmert, Margit: Vorfrühlings- und Frühlingsbräuche in Véménd (Koratavaszi és tavaszi szokások véménden (Barabya megye). Fünfkirchen, Typoskript 1984, 72 S. (Staatsexa­mensarbeit, Janus-Pannonius-Universität Pécs, Lektorin: Katharina Wild).
Faludi, Anna: Die Siedlungsgeschichte und Volkskunde der Deutschen in Töttös (Komitat Baranya). Fünfkirchen, handschr. Ms. 1969, 133 S. (Staatsexamensarbeit, Janus-Pannonius-Universität Pécs, Lektor: Karl Varga).
Falusi, Maria: Zur Siedlungsgeschichte und Volkskunde der Deutschen des Dorfes Etyek (Településtörténeti és néprajzi adatok Etyek köszég németsége köréből). Fünfkirchen, Typoskript 1979, 128 S. (Staatsexamensarbeit, Janus-Pannonius-Universität Pécs, Lektor: Karl Vargha).
Fay, Kornelia: Die Ernährungsgewohnheiten der Donauschwaben. München, Typoskript 1988, 123 S. mit Anhang (Diplomarbeit, Technische Universität München, Betreuer: Joachim Ziche).
Ferling-Lenhardt, Erika: Sitten und Gebräuche im Spiegel des Wortschatzes der rheinfränkischen Mundart von Kleintermin (Lexicul legat de obiceiuri şi datini în graiul renano-francon din satul Teremia Mică). Temeswar, handschr. Ms. 1975, 157 S. (Diplomarbeit, Universität Temeswar, Lektor: Peter Kottler).
Folk, Maria: Volkskundliche Beobachtungen aus dem Dorfe Deutschmarok (Komitat Baranya) (Néprajzi megfigyelések Németmárok köszégből {Baranya megye}). Fünfkirchen, Typoskript 1968, 169 S mit Fotos. (Staatsexamensarbeit, Hochschule für Lehrerbildung Pécs, Lektor: Karl Vargha).
Frey, Katalin: Aus der Siedlungsgeschichte und Volkskunde des Dorfes Bikal (Komi­tat Baranya). Szegedin, Typoskript 1973, 39 S. (Magisterarbeit, József-Attila-Universität Szeged, Lektor: János Márvány).
Gaszner, Istvánné: Mundartliche und volkskundliche Beobachtungen bei den Deutschen von Bátaszék. Szegedin, Typoskript 1968, 35 S. (Magisterarbeit, József-Attila-Universität Szeged, Lektor: János Márvány).
Geiszler, István: Bräuche im Leben eines Menschen, Szigetcsép (Szokások egy ember életében {Szigetcsép, Pest megye}). Fünfkirchen, Typoskript 1983, 60 S. (Staatsexamens­arbeit, Janus-Pannonius-Universität Pécs, Lektorin: Katharina Wild).
Gróf, Krisztina: Hochzeitsbräuche in Moor, Komitat Fejér (Esküvői szokások Móron, Fejér megye). Fünfkirchen, Typoskript 1992, 50 S. mit Fotos (Staatsexamensarbeit, Janus-Pannonius-Universität Pécs, Lektorin: Katharina Wild).
Gungl, Susanne: Eßgewohnheiten in Weimend/Véménd (Étkezési szokásoki Véménden {Baranya megye}). Fünfkirchen, Typoskript 1988, 50 S. (Staatsexamensarbeit, Janus-Pannonius-Universität Pécs, Lektorin: Katharina Wild).
Hauler-Mager, Helga: Die Terminologie der sathmarschwäbischen Küche (terminologia bucătăriei şvăbeşti din jude¾ul Satu-Mare). Temeswar, handschr. Ms. 1975, 89 S. (Magisterarbeit, Universität Temeswar, Lektor: Peter Kottler).
Hergenröder, Mária: Die Geschichte der Honigbearbeitung und des Wachsgusses in der Werkstatt von Ludwig Tárnoky in Bóly (Mézfeldolgozás és viaszöntés Tárnoky Lajos bólyi mühelyében). Fünfkirchen, Typoskript 1977, 44 S. (Staatsexamensarbeit, Janus-Pannonius-Universität Pécs, Lektorin: Maria Beck.
Hertrich, Agnes: Die Volkskunde von Kschnarad (Kisnyárád). Szegedin, Typoskript 1989, 165 S. (Magisterarbeit, József-Attila-Universität Szeged, Lektor: Péter Bassola).
Herr, Judit: Veränderung des Nationalitätenbewußtseins der Ungarndeutschen nach dem II. Weltkrieg anhand konkreter Beispiele (A magyarországi németek identitástudatának változása a II. világháború után, konkrét példák alapján). Fünfkirchen, Typoskript 1994, 62 S. (Staatsexamensarbeit, Janus-Pannonius-Universität Pécs, Lektorin: Katharina Wild).
Horváth, Andrea: Sommer- und Herbstbräuche der Deutschen in Brennberg, Agendorf und Wandorf. Fünfkirchen, Typoskript 1985, 56 S. (Staatsexamensarbeit, Janus-Pannonius-Universität Pécs, Lektorin: Katharina Wild).
Jákob, Márta: Volksnahrung des Alltags in Jink (Mindennapi ételeink Gyönkön) Fünfkirchen, Typoskript 1992, 64 S. (Staatsexamensarbeit, Janus-Pannonius-Universität Pécs, Lektorin: Katharina Wild).
Knáb, Judit: Eßgewohnheiten an den Wochentagen in Bogdan (Hétköznapi étkezési szokások dunabogdányban {Pest megye}). Fünfkirchen, Typoskript 1990, 38 S. mit Fotos (Staatsexamensarbeit, Janus-Pannonius-Universität Pécs, Lektorin: Katharina Wild).
Knipf, Erzsébet, Komlósiné: Beiträge zur empirischen Untersuchung im Sprachgebrauch der Ungarndeutschen. Eine Erhebung bei Vertretern dreier Generationen (Adalékok egy empirikus vizagálathoz a magyarországi németek nyelvhasználata bköréből. Egy felmérés három generációnál). (Staatsexamensarbeit, Janus-Pannonius-Universität Pécs).
Konschitzky, Walther: Sprichwörter, Redensarten und stehende Vergleiche in den Mund­arten der Dörfer Bakowa, Darowa und Nitzkydorf (Proverbe, locu¾iuni şi compara¾ii în graiurile germane din comunele Bacova, Darova şi Ni¾chidorf). Temeswar, Typoskript mit handschr. phon. Zeichen, 1967, 67 S. (Diplomarbeit, Universität Temeswar, Lektor: Johann Wolf).
Krämer, Magdalena: Der Wortschatz im Zusammenhang mit den Sitten und Gebräuchen der rheinfränkischen Mundart von Lenauheim (Lexicul legat de obiceiuri în graiul renano-francon din comuna Lenauheim). Temeswar, handschr. Ms. 1969, 119 S. (Diplomarbeit, Universität Temeswar, Lektorin: Maria Pechtol).
Lampl-Feisthammel, Ingeborg: Kinderreime und Kinderspiele in den deutschen Mundarten von Marienfeld und Schandra (Rime şi jocuri pentru copii în graiurile germane din Teremia Mare şi ­andra). Temeswar, Typoskript mit handschr. phon. Zeichen, 1980, 148 S. (Magisterarbeit, Universität Temeswar, Lektor: Peter Kottler).
Laurinyecz, Edit: Die Volkskunde von Elek - einer ungarndeutschen Gemeinde im Komitat Békés. Szegedin, Typoskript 1992, 64 S. mit Fotos. (Magisterarbeit, József-Attila-Universität Szeged, Lektor: Péter Bassola).
Lux-Reith, Renate: Der Wortschatz der Küche in der deutschen Mundart von Jahrmarkt (Lexicul bucătăriei în graiul german din Giarmata). Temeswar, handschr. Ms. 1977, 113 S. (Diplomarbeit, Universität Temeswar, Lektor: Peter Kottler).
Mester, György: Fastnachtliche Volksüberlieferungen bei den Deutschen von Elek (Farsangi néphagyományok az eleki németnél). Szegedin, Typoskript 1968, 35 S. (Magi­sterarbeit, József-Attila-Universität Szeged, Lektor: János Márvány).
Müller, Erzsébet: In der Gemeinde Nimmersch lebendige deutsche Volksbräuche und Folklore (Himesháza köszégben élő német népszokások és folklor). Szegedin, handschr. Ms. 1968, 49 S. (Magisterarbeit, József-Attila-Universität Szeged, Lektor: János Márvány).
Müller, Henriette: Die Verschleppung der Deutschen aus Himesháza. Fünfkirchen, Typoskript 1994, 80 S. (Staatsexamensarbeit, Janus-Pannonius-Universität Pécs, Lektorin: Katharina Wild).
Müller, Katalin Eicherné: Die Kakasder Volksbräuche im Spiegel der Reime, Sprüche, Märchen, Geschichten und Lieder. Szegedin, Typoskript 1985, 83 S. (Magisterarbeit, József-Attila-Universität Szeged, Lektor: János Márvány).
Németh, Valéria: Ernährung und Eßgewohnheiten in Großdorf. Der festliche Tisch (Étke­zési és táplálkozási szokások Vaskeresztesen. Az ünnepi aszal. {Vas megye})Fünfkirchen, Typoskript 1988, 60 S. (Staatsexamensarbeit, Janus-Pannonius-Universität Pécs, Lektorin: Katharina Wild).
Orner, Wendel: Sitten und Gebräuche im Spiegel des Wortschatzes der rheinfränkischen Mundart von Darowa (Lexicul legat de obiceiuri şi datini în graiul renano-francon din comuna Darova). Temeswar, Typoskript mit handschr. phon. Zeichen, 1974, 162 S. (Diplom­arbeit, Universität Temeswar, Lektor: Peter Kottler).
Oster, Maria: Der Wortschatz im Zusammenhang mit den Sitten und Gebräuchen der südfränkischen Mundart von Sanktanna (Lexicul legar de obiceiuri şi tradi¾ii în graiul sud-francon din comuna Sîntana). Handschr. Ms., Temeswar 1972, 112 S. (Magisterarbeit, Universität Temeswar, Lektorin: Maria Pechtol).
Pigler, Eva: Die Ungarndeutschen in Moor, Sitten und Bräuche (A móri német nemzetiség története és népszokásai). Typoskript 1992, 96 S. (Magisterarbeit, József-Attila-Universität Szeged, Lektor: Péter, Bassola).
Piskay, Susanne: Der Wortschatz im Zusammenhang mit den Sitten und Gebräuchen der rheinfränkischen Mundart von Sackelhausen (Lexicul legat de obiceiuri în graiul renano-francon din comuna Săcălaz). Temeswar, handschr. Ms. 1974, 121 S. mit Fotos, (Diplomarbeit, Universität Temeswar, Lektorin: Maria Pechtol).
Rávolt, Erzsébet: Religiöse und weltliche Bräuche in Görcsönydoboka. Herbst und Winter (Görcsönydoboka világi és egyházi szokásai, ösz és tél). Fünfkirchen, Typoskript 1994, 75 S. (Staatsexamensarbeit, Janus-Pannonius-Universität Pécs, Lektorin: Katharina Wild).
Reil, József (Josef): Beschreibung des handgeschriebenen deutschen Liederbuches der Frau Katharina Fritz in Hidas (Komitat Baranya). Fünfkirchen, Typoskript 1974, 51 S. (Staatsexa­mensarbeit, Hochschule für Lehrerbildung Pécs, Lektor: Karl Vargha).
Reinholz, Halrun: Ausbildungsziel Zweisprachlichkeit: Möglichkeiten und Probleme des muttersprachlichen Deutschunterrichts in Rumänien. München, Typoskript 1988, 89 S. mit Illustrationen. (Magisterarbeit an der Ludwig-Maximilians-Universität München, Leiter: Kurt Klein).
Reiser, Nikolaus: Der Wortschatz im Zusammenhang mit den Sitten und Gebräuchen der rheinfränkischen Mundart von Triebswetter (Lexicul legat de obiceiuri în graiul renano-francon din comuna Tomnatic). Temeswar, handschr. Ms. 1979, 101 A. (Diplomarbeit, Universität Temeswar, Lektor: Maria Pechtol).
Schelb, Terezia: Sitten und Bräuche und ihre Widerspiegelung im Wortschatz der aleman­nischen Mundart von Saderlach (Obiceiuri şi datini; reflectarea lor în lexicul graiului aleman din Zădăreni). Temeswar, Typoskript mit handschr. phon. Zeichen) 1979, 221 S. (Magisterarbeit, Universität Temeswar, Lektor: Peter Kottler).
Schmidt, Maria: Sprichwörter und Redewendungen aus Feked. o.O., o.J., Typoskript, 56 S. (Magisterarbeit, Janus-Pannonius-Universität Pécs).
Schnell, Gábor: Volksbräuche aus Himesháza (Nimmersch). Fünfkirchen, handschr. Ms. 1967, 49 S. (Staatsexamensarbeit, Janus-Pannonius-Universität Pécs, Lektor: Karl Vargha).
Schreyer, Liane: Der Wortschatz im Zusammenhang mit den Sitten und Gebräuchen der rheinfränkischen Mundart von Marienfeld (Lexicul legar de obiceiuri în graiul renano-francon din comuna Teremia Mare). Temeswar, handschr. Ms. 1974, 116 S. (Diplomarbeit, Universität Temeswar, Lektor: I. G. Stoica).
Seeler, Helga: Der Wortschatz im Zusammenhang mit den Sitten und Gebräuchen der moselfränkisch-rheinfränkischen Mundart von Neupetsch (Lexicul legat de obiceiuri în graiul moselo-renano-francon din Peciul Nou). Temeswar, handschr. Ms. 1974, 121 S. (Diplomarbeit, Universität Temeswar, Lektor: I. G. Stoica).
Stallenberger, Anna: Sitte und Brauchtum in Zicko/Tolnau. Hommertshausen, handschr. Ms. 1992 (Anordnung und Untertitel von Hans Gehl), 104 S.
Szijártó, Henrikné: Angaben zur Volkskunde der Deutschen aus dem Komitat Baranya. Fünfkirchen, Typoskript 1968, 28 S. (Staatsexamensarbeit, Hochschule für Lehrerbildung Pécs, Lektor: Karl Vargha).
Váradi, Jolán: Die Geschichte, die Sitten und Gebräuche der Schwaben in der GemeindeVarsád (Südungarn) im 18. und 19. Jh. Szegedin, Typoskript 1983, 70 S. (Magisterarbeit, József-Attila-Universität Szeged, Lektor: János Márvány).
Weinschrott, Karl: Sprichwörter und Redensarten in den Banater deutschen Mundarten. Temeswar, handschr. Ms. 1961, 66 S. (Diplomarbeit, Universität Temeswar, Lektor: Johann Wolf).
Wiener, Edith: Die Welt des Kindes in der Mundart von Kleinjetscha (Lumea copilului reflectată în graiul german din Iecea Mică). Temeswar, Typoskript 1978, 85 S. (Magister­arbeit, Universität Temeswar, Lektor: Peter Kottler).
Zetsch, Maria: Sitte und Brauchtum des Jahres- und Lebenslaufes bei den Donauschwaben in Futok / Batschka. München, Typoskript 1971, 134 S. (Zulassungsarbeit an der PH München, wissensch. Leiter: Schmaderer).
Zettisch, Maria: Kochkunst der Ungarndeutschen (A magyarországi németek konyha­művézete). Fünfkirchen, Typoskript 1978, 28 S. (Staatsexamensarbeit, Jannus-Pannonius-Universität Pécs, Lektorin: Katharina Wild).
Zimmermann-Peppel, Trude: Sitten und Gebräuche im Spiegel des Wortschatzes der rheinfrän­kischen Mundart von Freidorf [Temeswar] (Lexicul legat de obiceiuri şi datini în graiul renano-francon din Freidorf [Timişoara]). Temeswar, teilw. Typoskript, teilw. handschr. Ms., 1979, 178 S. (Magisterarbeit, Universität Temeswar, Lektorin: Cristina Stanciu).

5.4 Weitere Manuskripte zu volkskundlichen Themen

 

Hodschager Blättli. Zeitschrift der Vereinigung der Hodschager e. V. Moosburg.
Kuhn, Friedrich: Vezeehlschtickelcher, Schprich unn Reime vun teheem unn vun wooannerscht. Prosa und Reime in Siwatzer Mundart. Stutensee 2, Typoskript 1983, 202 S.
Lämmli. Matthias: Erinnerungen aus meinem Heimatort Miletitsch / Batschka [Mundart-Erzählungen]. Breidenbach, handschr. Ms. 1991, 120 S.
Linzner, Martin: Sitten und Gebräuche von Ruma / Syrmien. O. o., Typoskript o. J., 51 S.
Rajnai, Heinrich: Deutsche Sagen aus der Baranya. (Tonaufnahmen und phonetische Tonbandtranskription) Fünfkirchen, handschr. Ms. 1960, 48 S. Enthält Sagen über: Kirchbau in Wakan, Sagen aus Fazekasboda, Töttös und Harsány.
Rukatukl, August: Das kleine Schimpflexikon aus Csávoly/Ungarn: Wie man getadelt, geschimpft, gedroht und belehrt hatte. Wie mr es halt so ksackt hat. Aglasterhausen, Typoskript 1985, 38 S.

5.5 Zitierte Zeitungen mit ihren jeweiligen Kürzeln

 

ADZ                  Allgemeine Deutsche Zeitung für Rumänien (Bukarest; Nachfolge von NW); (vorhanden in Freiburg 2 und Tübingen 3, ab 5.1.1993)
BP                     Banater Post (München); (in Freiburg 1956 ff.)
DK                    Deutscher Kalender (Budapest); (in Freiburg 1978 ff.)
DS                     Der Donauschwabe (Aalen); (in Freiburg und Tübingen, 1958 ff.)
NBZ                  Neue Banater Zeitung (Temeswar, 1968-31.12.1992, ab 2.4.1993 Banater Generalanzeiger; heute Wochenbeilage der ADZ); (in Freiburg 1970-1992)
NW                   Neuer Weg (Bukarest, 1949-31.12.1992, ab 5.1.1993 ADZ, Allgemeine Deutsche Zeitung); (in Freiburg 1964 ff., in Tübingen 1958-1965; 1987 ff.)
NZ                     Neue Zeitung (Budapest); (in Freiburg 1963 ff.)
UP                     Unsere Post (Ostfildern); (in Freiburg 1949 ff.)


8. Donauschwäbische Publikationsreihen

 

Deutschbanater Volksbücher

  • Millenkovic, Stephan von: Erste und letzte Liebe. Deutschbanater Volksbücher 1. Temeswar: Verlag der Deutsch-Banater Volksbücher. 1913.
  • Müller-Guttenbrunn, Adam: Die Ährenleserin. Deutschbanater Volksbücher 2. Temeswar. 1913.
  • Stein, Jakobus Konrad: Joggls Liebessorgen. Deutschbanater Volksbücher 4. Temeswar. 1913.
  • Wettel, Franz: Sechs Lyriker. Deutschbanater Volksbücher 5. Temeswar. 1912.
  • Wettel, Franz: Biographische Skizzen. 3. Auflage. Deutschbanater Volksbücher 6. Temeswar. 1932.
  • Schmidt, Ludwig: Des Vaters Segen. Deutschbanater Volksbücher 11. Temeswar. 1915.
  • Alscher, Otto: Wie wir leben und lebten. Deutschbanater Volksbücher 12. Temeswar. 1915.
  • Martini, Karl Wilhelm R. von: Bilder aus dem Honvedleben. 3. Auflage. Deutschbanater Volksbücher 17.19. Temeswar. Um 1920.
  • Starnfeld, Tonina G.: Nachtschatten. Deutschbanater Volksbücher 20. Temeswar. Um 1920.
  • Stein, Jakobus Konrad: Schatten. Deutschbanater Volksbücher 21. Temeswar. Um 1920.
  • Stein, Jakobus Konrad: Fünfundzwanzig Jahre deutschen Schrifttums im Banate. Deutschbanater Volksbücher 22. Temeswar. 1915.
  • Schmidt, Ludwig: Die Stark‘ Susi. Deutschbanater Volksbücher 23. Temeswar. 1915.
  • Martini, Karl Wilhelm R. von: Ein Edelhof in Groß-Kumanien. Deutschbanater Volksbücher 24. Temeswar. 1916.
  • Uhl, Friedrich: Reisebilder. Deutschbanater Volksbücher 26. Temeswar. Um 1920.
  • Wettel, Franz: Gedenkblätter. Deutschbanater Volksbücher 29. Temeswar. 1918.
  • Wettel, Helmut: Historisch-ethnographische Skizzen. Deutschbanater Volksbücher 31. Temeswar. 1918.
  • Probst, Eugen: Ein Schwabenstreich. Deutschbanater Volksbücher 32. Temeswar. Um 1920.
  • Zeh, Karl: Das Vermächtnis der Großmutter. Deutschbanater Volksbücher 36. Temeswar. 1921.
  • Wettel, Franz: Temeschwar im Mittelalter. Deutschbanater Volksbücher 37. Temeswar. Um 1924.
  • Zednik, Jella von: Erzählungen. Deutschbanater Volksbücher 38. Temeswar. Um 1925.
  • Stein, Jakobus Konrad: Gottlob Storrs zweite Ehe. Deutschbanater Volksbücher 39. Temeswar. Um 1923.
  • Schöffler, J.: Banat. Teil 1–3. Deutschbanater Volksbücher 43–45. Temeswar. 1923–28.
  • Wettel, Franz: Geschichte des Banates im Altertum und Mittelalter. Deutschbanater Volksbücher 47. Temeswar. 1927.
  • Nitzky, Chritoph von: Rede, welche bey Errichtung des Temeswarer Comitats den 22. Brachmonat 1779 .... in lat. Sprache gehalten. Deutschbanater Volksbücher 49. Temeswar. Um 1931.
  • Kappus, Franz Xaver: Menschen von abseits. Deutschbanater Volksbücher 50. Temeswar. 1930.
  • Wettel, Franz: Beiträge zur Chronik der Gemeinde Neubeschenowa. Deutschbanater Volksbücher 52. Temeswar. 1930.
  • DelleGrazie, Marie Eugenie: Das Buch der Heimat. Deutschbanater Volksbücher 53. Temeswar. 1930.
  • Wettel, Franz: Karl von Sonklar. Deutschbanater Volksbücher 54. Temeswar. 1931.
  • Wettel, Franz: Alfred von Domassewski. Deutschbanater Volksbücher 56. Temeswar. 1931.
  • Meier-Graefe, Julius: Fritzholm. Deutschbanater Volksbücher 57. Temeswar. 1932.
  • Wettel, Franz: Deutsch-Banater Dichterinnen und Künstlerinnen. Deutschbanater Volksbücher 58. Temeswar. 1933.

 

Banater Bücherei

  • Milleker, Felix: Jos. Chr. Freiherr von Zedlitz. Banater Bücherei. 1922.
  • Milleker, Felix: Nikolaus Lenau: 1802–1850. Banater Bücherei 5. 1922.
  • Milleker, Felix: Die Wrschatzer deutschen Personennamen. Banater Bücherei 6. 1922.
  • Seemayer, Adalbert: Aus der Vergangenheit der Wrschatzer Familie Seemayer. Banater Bücherei 56. 1936.
  • Milleker, Felix: Die Familie Poscha im mittelalterlichen Krascho: 1325–1472. Banater Bücherei 57. 1936.
  • Milleker, Felix: Kurze Geschichte der Banater Militärgrenze: 1764–1872. Banater Bücherei 58. 1937.
  • Milleker, Felix: Versuch einer Ansiedlung von Spaniern im Banat. Banater Bücherei 59. 1937.
  • Milleker, Felix: Geschichte des Schulwesens im Banat vor .... Banater Bücherei 60. 1937.

 

Petri, Anton P.: Neue Banater Bücherei. Mühldorf/Inn

  • Herkunftsorte der Großjetschaer Kolonisten. Neue Banater Bücherei 1. 1982.
  • Herkunftsorte der Kleinjetschauer Kolonisten. Neue Banater Bücherei 2. 1982.
  • Die Präsidenten und Räte der Temeschburger Landesadministration. Neue Banater Bücherei 3. 1982.
  • Die Hunnen der Tschanader Diözese im Wiener ”Stephaneum”. Neue Banater Bücherei 4. 1983.
  • Bischöfe, Domherrn und Ehrendomherrn der nachtürkischen Tschanader bzw. Temeschburger Diözese. Neue Banater Bücherei 5. 1983.
  • Einige Banater Ortsnamen und ihre Herleitung. Neue Banater Bücherei 6. 1983.
  • Lehrkörper und Anzahl der Theologen im Temeschburger Priesterseminar. Neue Banater Bücherei 7. 1983.
  • Lehrkörper und Schülerzahlen des Piaristengymnasiums in Sankt-Anna und in Temeschburg. Neue Banater Bücherei 8. 1984.
  • Maximilian Joseph Freiherr von Linden und eine Abhandlung ”Etwas von Temeswarer Banate”. Neue Banater Bücherei 9. 1984.
  • Herkunftsorte der Traunauer Kolonisten. Neue Banater Bücherei 10. 1984.
  • Herkunftsorte der Osterner Kolonisten. Neue Banater Bücherei 1984.
  • Herkunftsorte der Karlsdorfer Kolonisten. Neue Banater Bücherei 12. 1984.
  • Lehrkörper und Schülerzahlen der Kongregation der Armen Schulschwestern von Unserer Lieben Frau in der ungarischen (1858–1922) bzw. der rumänischen Ordensprovinz (1929–1948). Neue Banater Bücherei 13. 1985.
  • Herkunftsorte der Segenthaner Kolonisten. Neue Banater Bücherei 14. 1985.
  • Die ”Deutschbanater Volksbücher” und die ”Banater Bücherei”. Neue Banater Bücherei 15. 1985.
  • Die Kommandanten des K. u. K. Infanterieregimentes Nr. 61. Neue Banater Bücherei 16. 1985.
  • Die Jesuiten in der Temeschburger Mission. Neue Banater Bücherei 17. 1985.
  • Die Jesuiten in der Belgrader Mission. Neue Banater Bücherei 18. 1985.
  • Die Jesuiten in der Peterwardeiner Mission. Neue Banater Bücherei 19. 1985.
  • Herkunftsorte der Moritzfelder Kolonisten. Neue Banater Bücherei 20. 1985.
  • Die Erzdechanten und Dechanten des Tschanader Bistums. Neue Banater Bücherei 21. 1986.
  • Herkunftsorte der Gertianoscher Kolonisten. Neue Banater Bücherei 22. 1986.
  • Die ersten fünf Jahre der deutschen Ackerbauschule in Wojtek. Neue Banater Bücherei 23. 1986.
  • Ein Verzeichnis von wertvollen Ortsbeschreibungen aus den Jahren 1859 bis 1866. Neue Banater Bücherei 24. 1986.
  • Bestrebungen von Bischof Lonovics, in Temeschburg eine Universität zu errichten. Neue Banater Bücherei 25. 1986.
  • Herkunftsorte der Bakowaer Kolonisten. Neue Banater Bücherei 26. 1987.
  • Die Kommandanten der drei Grenz-Infanterie-Regimenter im Banat. Neue Banater Bücherei 27. 1987.
  • Herkunftsorte der Ebendorfer Kolonisten. Neue Banater Bücherei 28. 1987.
  • Herkunftsorte der Franzdorfer Kolonisten. Neue Banater Bücherei 29. 1987.
  • Herkunftsorte der Schöndorfer Kolonsiten. Neue Banater Bücherei 30. 1987.
  • Die Festungskommandanten von Temeschburg und Arad. Neue Banater Bücherei 31. 1988.
  • Herkunftsorte der Altringer Kolonisten. Neue Banater Bücherei 32. 1988.
  • Herkunftsorte der Buchberger Kolonisten. Neue Banater Bücherei 33. 1988.
  • Herkunftsorte der Charlottenburger Kolonisten. Neue Banater Bücherei 34. 1988.
  • Johann Friedels Beschreibung einer Reise durch das östliche Banat. Neue Banater Bücherei 35. 1988.
  • Kurzbiographien einiger deutscher Abgeordneten und Senatoren, die zwischen 1919 und 1939 in Bukarest gewirkt haben. Neue Banater Bücherei 36. 1989.
  • Herkunftsorte der Neudorfer Kolonisten. Neue Banater Bücherei 37. 1989.
  • Herkunftsorte der Wetschehausener Kolonisten. Neue Banater Bücherei 38. 1989.
  • Herkunftsorte der Lichtenwalder Kolonisten. Neue Banater Bücherei 39. 1989.
  • Herkunftsorte der Neuhofer Kolonisten. Neue Banater Bücherei 40. 1989.
  • Herkunftsorte der Bruckenauer Kolonisten. Neue Banater Bücherei 41. 1990.
  • Herkunftsorte der Engelsbrunner Kolonisten. Neue Banater Bücherei 42. 1990
  • Herkunftsorte der Königshofer Kolonisten. Neue Banater Bücherei 43. 1990.
  • Herkunftsorte der Kreuzstättener Kolonisten. Neue Banater Bücherei 44. 1990.
  • Beiträge zur Entwicklung von zwei deutschen Bauernvereinen im Banat. Neue Banater Bücherei 45. 1990.
  • Herkunftsorte der Albrechtsflorer Kolonisten. Neue Banater Bücherei 46. 1990.
  • Herkunftsorte der Blumenthaler Kolonisten. Neue Banater Bücherei 47. 1990.
  • Beiträge zur Geschichte von zwei Sängervereinigungen im Banat und im Arader Komitat. Neue Banater Bücherei 48. 1990.
  • Beiträge zur Geschichte der Milchgenossenschaften im Banat und im Arader Komitat. Neue Banater Bücherei 49. 1990.
  • Herkunftsorte der Tschanader Kolonisten. Neue Banater Bücherei 50. 1990.
  • Beiträge zur Geschichte der ”Südungarischen Landwirtschaftlichen Bank-Aktiengesellschaft”. Neue Banater Bücherei 51. 1991.
  • Herkunftsorte der Fibischer Kolonisten. Neue Banater Bücherei 52. 1991.
  • Beiträge zur Geschichte der ”Feldpachtungs- und Parzellierungsbank-Aktiengesellschaft”. Neue Banater Bücherei 53. 1991.
  • Verzeichnis der Dettaer Hausbesitzer von 8. November 1791. Neue Banater Bücherei 54. 1991.
  • Herkunftsorte der Großsanktnikolauser Kolonisten. Neue Banater Bücherei 55. 1991.
  • Herkunftsorte der Naupanater Kolonisten. Neue Banater Bücherei 56. 1991.
  • Herkunftsorte der Pankotaer Kolonisten. Neue Banater Bücherei 57. 1991.
  • Herkunftsorte der Ruskberger Kolonisten. Neue Banater Bücherei 58. 1991.
  • Der ”Deutsche Tag” in Tschatad im November 1871. Neue Banater Bücherei 59. 1991.
  • Bibliographie der Veröffentlichungen von Dr. Anton Peter Petri 1979–1988. Neue Banater Bücherei 60. 1991.
  • Die Distriktsverwalter im kaiserlichen Banat. Neue Banater Bücherei 61. 1991.
  • Lehrer, die im Banat und im Arader Komitat an katholischen Konfessionsschulen gewirkt haben. Neue Banater Bücherei 62. 1991.
  • Herkunftsorte der Königsgnader Kolonisten. Neue Banater Bücherei 63. 1991.
  • Die ersten zehn Tage des ”Bauernvereinkonvikts” in Szegedin. Neue Banater Bücherei 64. 1991.
  • Herkunftsorte der Brestowatzer-Agaer Kolonisten. Neue Banater Bücherei 65. 1991.
  • Herkunftsorte der Steierdorfer Kolonisten. Neue Banater Bücherei 66. 1991.
  • Herkunftsorte der Baratzhausener Kolonisten. Neue Banater Bücherei 67. 1991.
  • Das älteste uns bekannte Zeugnis gegen die Madjarisierung im Banat. Neue Banater Bücherei 68. 1991.
  • Johann Jakob Scheiblauer und der Bauplan der Temeschburger Domkirche. Neue Banater Bücherei 69. 1991.
  • Die Freimaurerloge ”Zu den Drei Weißen Lilien” in Temeschburg. Neue Banater Bücherei 70. 1991.
  • Eine aufschlußreiche Tabelle über die katholischen deutschen Schulen im Kameralbanat (1778). Neue Banater Bücherei 71. 1992.
  • Herkunftsorte der Niczkydorfer Kolonisten. Neue Banater Bücherei 72. 1992.
  • Die katholischen Lehrkräfte im kameralen Banat in den Schuljahren 1794 und 1805. Neue Banater Bücherei 73. 1992.
  • Römisch-katholische Seelsorger, die in deutschen Siedlungen des Banats und des Arader Komitats gewirkt haben. Neue Banater Bücherei 74. 1992.
  • Beiträge zur Geschichte der Fortbildungsschulen des ”Südungarischen Landwirtschaftli­chen Bauernvereins”. Neue Banater Bücherei 75. 1992.
  • Beiträge zur Besiedlungsgeschichte von Schwabendorf-Neukaransebesch. Neue Banater Bücherei 76. 1992.
  • Ärzte und Chirurgen im Banat. Neue Banater Bücherei 77. 1992.
  • Der Hydrauliker Maximilian Emmanuel (de) Fremaut und sein wirken in der k. k. Monarchie. Neue Banater Bücherei 78. 1992.
  • Die ”Banatia” (1926–42) bzw. ”Prinz-Eugen-Schule” (1942–44). Neue Banater Bücherei 79. 1992.
  • Herkunftsorte der Deutschsanktpeterer Kolonisten. Neue Banater Bücherei 80. 1992.
  • Auch die Deutschen in der Batschka verfaßten 1849 Petitionen an den Kaiser. Neue Banater Bücherei 81. 1992.

 

Banater Bücherei

1. Hans Diplich - Leben und Wirkung. Hg. Landsmannschaft der Banater Schwaben. München 1994, 197 S.
2. Johann Wolf - Erzieher, Forscher, Förderer. Hg. Landsmannschaft der Banater Schwaben. München 1994, 249 S.
3. Banater Künstler Heute. Artiºti Bãnãþeni Astãzi. Mai Bánáti Mûvészek. Hg. Kulturverband der Banater Deutschen. München [1994], 80 S.
4. Nikolaus Engelmann: Die Verteidigung des Bescheidenen. Kirche, Schule und Schrifttum der Banater Schwaben. Hg. Landsmannschaft der Banater Schwaben. München 1998, 353 S.
5. Nikolaus Engelmann: Schwowischi Sache zum Schmunzle un Lache. Erzählungen. Hg. Landsmannschaft der Banater Schwaben. München 1998, 197 S.
6. Josef Nischbach. Ein Leben für Glauben und Volkstum. Hg. Landsmannschaft der Banater Schwaben, Landesverband Baden-Württemberg. Stuttgart 2000, 235 S.
7. Alexander Krischan. Banatforschung als Aufgabe. Hg. Landsmannschaft der Banater Schwaben. München 1999, 384 S.

 

6. Zusammenfassung

Dieses Buch beantwortet den Fragenkomplex: Wer die Donauschwaben sind und woher sie kommen, was sie an Bräuchen und kulturellen Besonderheiten aus den verschiedenen Herkunfts­gebieten mitgebracht haben, was im Laufe der Jahrhunderte unter den veränderten Bedingungen der südöstlichen Siedlungegebiete durch Mischung und Weiterentwicklung daraus geworden ist, was sie von den benachbarten Ethnien übernommen und diesen gegeben haben, wie sich das Nebeneinanderleben der verschiedenen Sprachen und Kulturen ausgewirkt hatte und schließlich, wie die Integration der Vertriebenen und Ausgesiedelten verläuft.
            Die deutschen Siedler des 18. und 19. Jahrhunderts im Pannonischen Becken kamen aus verschiedenen Gebieten West- und Südwestdeutschlands. Obwohl sie häufig Schwaben und - nach der Zuweisung in drei Nachfolgerstaaten der Donaumonarchie - auch Donauschwaben genannt wurden, sprachen sie verschiedene mittel- und oberdeutsche Dialekte und hatten unterschiedliche Bräuche, die sich im Laufe der Generationen aneinander anglichen. Dabei spielten auch die neue Umwelt und die benachbarten Völker eine Rolle. Die volkskundlichen Untersuchungen dieses Bandes beschreiben die wichtigsten Bräuche im Jahreskreis und im Lebenslauf, die in der täglichen Arbeit und in den Festen vor allem der Dorfgemeinschaft zum Ausdruck kommen und die charakteristischen Eigenschaften der donauschwäbischen Bevölkerung bedingen. Nach dem Zweiten Weltkrieg zerfielen die donauschwäbischen Siedlungen in Ostmittel- und Südosteuropa als Folge von Flucht, Vertreibung und zunehmender Aussiedlung immer mehr. Die ausgesiedelten Donauschwaben in Deutschland, anderen europäischen Ländern und in Übersee sind bestrebt, ihre alten Bräuche in neuer Form weiterzuführen.
            Aus der überlieferten Volkskultur sind gewiss für die donauschwäbischen Siedlungsgebiete charakteristische Speisen und Symbole wie der (häufig wieder angepflanzte) Rosmarin, die echte Kirchweihtracht und der Strauß, aber auch die heimatlichen Kirchen, Denkmäler und Gedenksteine in der alten und in der neuen Heimat, als unverkennbares Merkmal unserer Identität, erhaltenswert. Noch wichtiger ist jedoch die Erhaltung des Gemeinschaftssinns, der Hilfsbereit­schaft und des Zusammenstehens (mit entsprechenden Brauchsymbolen) der Großfamilie und der Dorfgemein­schaft in allen Lebenslagen, bei Festen und in Notsituationen. Wenn sich auch die jeweiligen Sprüche und Lieder (für Neujahr, Namenstag, Hochzeit usw.) geändert und vereinfacht haben und die Familie heute kleiner geworden ist, wesentlich ist der Kern der Volkskultur und die positive Lebenshaltung unserer donauschwäbischer Vorfahren, die es allemal verdienen, als Bereicherung in unser neues Umfeld und in unsere heutigen Lebensgemeinschaften eingebracht zu werden.

 

A dunamenti svábok néprajza
Összefoglalás (ungarisch)

Ez a könyv választ ad a következő kérdéskomplexumra, kik is a dunament svábok, mit hoztak magukkal a szokások és kulturális különlegességek terén azokról a területekről, ahonnan elszármaztak, mit lett mindezekből a keveredés és a továbbfejlesztés révén az évszázadok során a délkeleti letelepedési területeken, mit vettek át a szomszédos etnikumoktól és mit adtak azok nekik, hogyan hatott az egymás mellett élés a különböző nyelvekre és kultúrákra, és végezetül arra is, hogyan alakult az elűzöttek és kitelepítettek integrációja.
A XVIII-XIX. század német telepesei Nyugat- és Dél-Nyugat-Németország különböző területeiről érkeztek a Kárpát-medencébe. Noha gyakran sváboknak – s a dunamenti Monarchia utódállamaihoz kerülésük után –, dunamenti sváboknak is nevezték őket, valójában különböző közép- és felsőnémet nyelvjárásokat beszéltek és különböző szokásaik voltak, amelyek a nemzedékek váltakozása során egymáshoz idomultak. Ebben az új környezet és a szomszédos népek ist szerepet jatszottak. E kötet néprajzi kutatásai leírják, melyek voltak a legfontosabb szokások az éves körforgás és az életút során, amelyek főként a falusi közösség napi munkájában és az ünnepeiben jutottak kifejezésre, és meghatározzák a dunamenti sváb népesség személyiségi vonásait. A második világháború után a dunamenti svábok letelepedési területei a menekülés, az elűűzetés és a sokasodó kitelepülés következtében egyre inkább szétestek Kelet-Közép- és Dél-Kelet-Európában. A kitelepített és kitelepedett dunamenti svábok mind Németországban, mind más európai vagy tengerentúli országokban arra törekednek, hogy régi szokásaikat új formában tovább ápolhassák.
A megőrzött népi kultúrából bizonyosan érdemesek a megtartásra a dunamenti sváb települési területekre jellemző ételek és szimbólumok, akárcsak a (gyakran újra ültetett) rozmaring, a valódi búcsús népviselet és a csokor, de szintúgy az új és a régi hazában meglévő honi jellegű templomok, emlékművek és emlékkövek is mint önazonosságunk összetéveszthetetlen jegyei. Azonban még fontosabb a közösségi érzület, a segítőkészség és az összetartás (megfelelő szokásszimbólumokkal), a nagycsalád és a faluközösség megtartása minden élethelyzetben, ünnepeknél és ínségben egyaránt. Ha a mindenkori mondások és dalok (újévre, névnapra, esküvőre stb.) meg is változtak, le is egyszerűsödtek, és mára a család is kisebbé vált, a lényeges dunamenti sváb elődeink népi kultúrájának a magja és pozitív életfelfogása, amelyek mindenképpen megérdemlik, hogy gazdagító elemként bekerüljenek új környezetünkbe és mai életközösségeinkbe.

(Übersetzung: Krisztina Kaltenecker, Budapest, Ungarn)

Danube Swabians Ethnographie
Summary

This volume is going to answer several questions: who are the danube Swabians, what Central European countries do they come from, what traditions and cultural features did they bring from their homeland, how was this legacy modified over the years in the specific conditions of South-East European settlements, what did they take over from their neighbours and what they offered to them, how did the various languages and cultures develop in this area, and finally, how is the integration of immigrant Swabians going on now.
            The German settlers living in the 18-19th century Panonic area came from various areas of West and South West Germany. Although sometimes called "Swabians" and - after being separated into three states of Austrian-Hungarian Monarchy - also known as "Danube Swabian", they spoke various medium and high Swabian-type German dialects, but mostly Franconian and Bavarian and had distinct traditions, unified however over the generations. The environment and the neighbouring people contributed to this levelling process. Ethnographic researches in these proceedings present the main events and the annual customs reflected in the daily routine as well as the holidays, with special emphasis on village communities. These ethnographic cycles affect the characteristic features af the Danube Swabians. After World War II, German communities in Central East and Southwest Europe have dissipated mostly because they were forced to emigrate. Those who settled in Germany, in other countries and overseas, are trying to perpetuate their traditions in a modified form.
            Several meals and symbols from the traditional folk culture are worth mentioning, such as the rosemary bouquet in church, but also the churches erected by ancestors, monuments and memorial headstones from their homeland and from their new settlements, representing significant features of their identity. However, the most relevant idea is the preservation of the community feeling, manifested in the past trough traditions and customs of the clan and the village community over their entire life span, during the holidays as well as in hard times. Even though New Year's, name and wedding celebrations songs and lyrics have become simplified although families are smaller today, the core of the folk culture has been preserved. The ancestors' positive outlook served as an example to be followed by the new communities of Danube Swabians.

(Übersetzung: Dan Manolescu, Far Hills, USA)

1 Unveröffentlichte Ms. von den Germanistiklehrstühlen der Universitäten in Temeswar, Fünfkirchen, Szegedin und München, als Kopien am Forschungsbereich Dialektologie und Volkskunde des IdGl Tübingen vorhanden.

2 Vorhanden am Johannes-Künzig-Institut für Ostdeutsche Volkskunde, Freiburg.

3 Vorhanden am Institut für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde, Tübingen.